Weiserfläche

GR 5111 Il Nüd

  • Höhenstufen
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Gemeinde
Zuoz (GR)
Ort
Il Nüd
Zentrumskoordinaten
2794455 / 1163198
Höhe
2020 m
Höhenstufe
Arven-Lärchenwälder der obersubalpinen Stufe
Standorttypen
59V Lärchen-Arvenwald mit Heidelbeere NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Kontakt
Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
01.06.2022
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
Nein
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung

Grobe Charakterisierung der BF:

  • Arven-Lärchen-Wald im Stadium von Jungwald bis Stangeholz (Waldstandort 58V?)

  • Teil des potenziellen Auerwild-Lebensraumes rund um S-chanf/Zuoz (siehe auch WEP)

  • Seit einigen Jahren nicht mehr gepflegt, sehr hohe Stammzahl

  • Für die Entwicklung einer günstigen Entwicklung Richtung stufiger und stabiler Bestand eine zu hohe Stammzahl

  • Im aktuellen Zustand als Lebensraum für Auerwild mit fast 100% Sicherheit untauglich

  • Aktuell stehen waldbauliche / Struktur-Ziele im Fokus, langfristig, soll aber dadurch auch der Auerwild-Lebensraum aufgewertet werden.

  • U.a. Förderung der fürs Auerwild wichtigen Heidelbeere sowie von Randlinien (langfristig)

  • Im Jahr 2021 wurde auf einem Teil der Fläche eine Pflege ausgeführt.
    Es handelt sich dabei um Versuchseingriffe mit unterschiedlichen Intensitäten bezüglich Eingriffsstärke. (vergl. Aktennotiz von GCF vom 28.10.21 für weitere Details).

  • Die Beobachtungsfläche ist in 4 Teilflächen aufgeteilt – jeweils eine für die 3 unterschiedliche Eingriffsintensitäten, sowie eine "O-Fläche" ohne aktuelle Eingriffe

  • Die Beobachtungsfläche befinden sich unmittelbar unterhalb des "grünen Gangs" und haben eine Gesamtfläche von ca. 0.6ha

Fragen:

  • Wie entwickelt sich die Stabilität der Bestände und Einzelstämme nach dem Eingriff?

  • Welchen Einfluss hat der Schlagabraum auf die Entwicklung der Vegetationsschicht im Bestand? Allf. auch auf die Entwicklung der Heidelbeere und der potenziellen Vorverjüngung

  • Wie lange dauert eine solche "Überführung" aus einem allzu dichten Stangenholz-Bestand in eine

Teilflächen:
  • schwache Durchforstung

  • mittlere Durchforstung

  • starke Durchforstung

  • keine Durchforstung

Methoden Beobachtung bei Einrichtung

Massnahmenpalette für in der Beobachtungsfläche:

  • Vergleichsfläche ohne aktuelle Eingriffe

  • Bereits ausgeführte Pflegeeingriffe in verschiedenen Intensitäten

Was wollen wir aufnehmen?

  • Vollkluppierung der Vergleichsfläche ohne Massnahme

  • Vollkluppierungen der weiteren Flächen mit Massnahmen, resp. Kluppierung der noch stehenden Stämme -> dann Herleitung der Entnahmeprozente

  • Dokumentation der Vorverjüngung

  • Dokumentation der Vegetationsbedeckung mit bes. Fokus auf die Heidelbeere

  • Messung der Sonnenstunden ausgewählten Orten

  • Fotodokumentation von Fotostandorten aus (inkl. Beschreibung der Kronenlänge, Schlankheitsgrad, Vitalität von ausgewählten Bäumen zur Abschätzung der Entwicklung ohne/nach Eingriff)

  • Drohnenbefliegung inkl. Georeferenzierung für Kartierung der Verjüngung/Vegetation

Chronologie

01.06.2022: Einrichtung

Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen

Grobe Charakterisierung der BF:

  • Arven-Lärchen-Wald im Stadium von Jungwald bis Stangeholz (Waldstandort 58V?)

  • Teil des potenziellen Auerwild-Lebensraumes rund um S-chanf/Zuoz (siehe auch WEP)

  • Seit einigen Jahren nicht mehr gepflegt, sehr hohe Stammzahl

  • Für die Entwicklung einer günstigen Entwicklung Richtung stufiger und stabiler Bestand eine zu hohe Stammzahl

  • Im aktuellen Zustand als Lebensraum für Auerwild mit fast 100% Sicherheit untauglich

  • Aktuell stehen waldbauliche / Struktur-Ziele im Fokus, langfristig, soll aber dadurch auch der Auerwild-Lebensraum aufgewertet werden.

  • U.a. Förderung der fürs Auerwild wichtigen Heidelbeere sowie von Randlinien (langfristig)

  • Im Jahr 2021 wurde auf einem Teil der Fläche eine Pflege ausgeführt.
    Es handelt sich dabei um Versuchseingriffe mit unterschiedlichen Intensitäten bezüglich Eingriffsstärke. (vergl. Aktennotiz von GCF vom 28.10.21 für weitere Details).

  • Die Beobachtungsfläche ist in 4 Teilflächen aufgeteilt – jeweils eine für die 3 unterschiedliche Eingriffsintensitäten, sowie eine "O-Fläche" ohne aktuelle Eingriffe

  • Die Beobachtungsfläche befinden sich unmittelbar unterhalb des "grünen Gangs" und haben eine Gesamtfläche von ca. 0.6ha

Fragen:

  • Wie entwickelt sich die Stabilität der Bestände und Einzelstämme nach dem Eingriff?

  • Welchen Einfluss hat der Schlagabraum auf die Entwicklung der Vegetationsschicht im Bestand? Allf. auch auf die Entwicklung der Heidelbeere und der potenziellen Vorverjüngung

  • Wie lange dauert eine solche "Überführung" aus einem allzu dichten Stangenholz-Bestand in eine

Teilflächen:
  • schwache Durchforstung

  • mittlere Durchforstung

  • starke Durchforstung

  • keine Durchforstung


Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung

schwache Durchforstung
  • Jungwaldpflege ausserhalb Schutzwald im Jahr 2021 Intensität: ca. 20-30% der Stammzahl wurde entfernt

mittlere Durchforstung
  • Jungwaldpflege ausserhalb Schutzwald im Jahr 2021 Intensität: ca. 40% der Stammzahl wurde entfernt

  • Holzschlag 1999 mit Seilkran

starke Durchforstung
  • Jungwaldpflege ausserhalb Schutzwald im Jahr 2021: Intensität: ca. 70% der Stammzahl wurde entfernt

  • Holzschlag 1999 mit Seilkran


Methoden Beobachtung

Massnahmenpalette für in der Beobachtungsfläche:

  • Vergleichsfläche ohne aktuelle Eingriffe

  • Bereits ausgeführte Pflegeeingriffe in verschiedenen Intensitäten

Was wollen wir aufnehmen?

  • Vollkluppierung der Vergleichsfläche ohne Massnahme

  • Vollkluppierungen der weiteren Flächen mit Massnahmen, resp. Kluppierung der noch stehenden Stämme -> dann Herleitung der Entnahmeprozente

  • Dokumentation der Vorverjüngung

  • Dokumentation der Vegetationsbedeckung mit bes. Fokus auf die Heidelbeere

  • Messung der Sonnenstunden ausgewählten Orten

  • Fotodokumentation von Fotostandorten aus (inkl. Beschreibung der Kronenlänge, Schlankheitsgrad, Vitalität von ausgewählten Bäumen zur Abschätzung der Entwicklung ohne/nach Eingriff)

  • Drohnenbefliegung inkl. Georeferenzierung für Kartierung der Verjüngung/Vegetation


Kommentare

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