Weiserfläche

SG 307 Bannwald, Vättis

  • Höhenstufen
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Gemeinde
Pfäfers (SG)
Ort
Bannwald, Vättis
Zentrumskoordinaten
2751550 / 1197350
Höhe
1100 m
Höhenstufe
Tannen-Buchenwälder der obermontanen Stufe
Standorttypen
18M Typischer Karbonat-Tannen-Buchenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Naturgefahren
Steinschlag NaiS 1
Kontakt
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
07.11.2003
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
21.09.2021
Massnahmen
15.10.2007: Verjüngung einleiten
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung

Repräsentative Fläche für den Zieltyp. Sehr vorratsreich.

Wie kann die Stammzahl mittel- und langfristig erhalten werden?

Wie gross müssen die Öffnungen sein, damit Bu/Ta erfolgreich aufwachsen können (Kontrollzaun)?

Methoden Beobachtung bei Einrichtung

Vollkluppierung im Jahre 2003 und 2013.

Jährliche Begehungen der Weiserflächen.

Zentrale Erkenntnisse

Die Ergebnisse zeigen, dass der waldbauliche Ansatz grundsätzlich funktioniert und sich mit bisherigen Erfahrungen deckt. Die BA-Mischung stimmt für den Anwuchs. Im Aufwuchs ist jedoch die Buche deutlich zu dominant. Die Eingriffe führten kaum zu Folgeschäden. Die Nutzung mit dem Seilkran hat sich bewährt.

Die starke Dominanz der Buche ist die direkte Folge der Öffnungsgrösse. Das Aufwachsen der Tanne wird dadurch stark verzögert. Für Folgeeingriffe bedeutet dies, dass die Öffnungen kleiner sein müssen und evtl.mit Einzelbaumentnahmen kombiniert werden. Mit dem Seitenlicht aus den kleineren Öffnungen verjüngt sich die Tanne deutlich zahlreicher und bekommt einen Vorsprung zur Buche. Einzelne Beispiele aus kleinen Öffnungen von Zwangsnutzungen bestätigen dies.

In Bezug auf den Klimawandel fehlen bisher klare Hinweise, dass grundlegende Anpassungen der waldbaulichen Praxis notwendig sind. Diese Einschätzung bleibt jedoch mit Unsicherheiten behaftet.

Damit die Tannen trotz der grossen Dominanz der Buchen aufwachsen können, braucht es in den kommenden 15 - 20 Jahren regelmässige Eingriffe zur MIschungsregulierung.

Chronologie

07.11.2003: Einrichtung

Gründe für und Fragestellungen

Repräsentative Fläche für den Zieltyp. Sehr vorratsreich.

Wie kann die Stammzahl mittel- und langfristig erhalten werden?

Wie gross müssen die Öffnungen sein, damit Bu/Ta erfolgreich aufwachsen können (Kontrollzaun)?


Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung

Bestand gepflanzt vor ca. 120 Jahren. Wahrscheinlich sind Lbb und Ta natürlich aufgewachsen.

Ziemlich viel Steinschlag - Schäden durch Strassenbau.


Methoden Beobachtung

Vollkluppierung im Jahre 2003 und 2013.

Jährliche Begehungen der Weiserflächen.


01.10.2003: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen

Erste Vergleichsbilderreihe erstellt.


Fotostandorte

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15.10.2007: Massnahme: Verjüngung einleiten
Massnahmentypen
Verjüngung einleiten

Zielsetzung Massnahme

Typischer Karbonat-Ta-Bu-Wald (18 M) / Steinschlagschutzwald


Beobachtungen

Im Jahre 2007 wurde, gestützt auf Form 2 (Beilage) ein Seilschlag ausgeführt (vergl. Orthofoto). Genutzt wurden ca. 130 m3 (Liegendmass) - etwa 20 m3 wurden an Ort und Stelle verwendet.


01.05.2013: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen

Zweite Wiederholung Vergleichsbilder


Fotostandorte

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30.05.2013: Wirkungsanalyse

Beobachtungen

Im Jahre 2008 wurde festgestellt:

Anlässlich von mehreren Kontrollgängen im Bannwald konnte ich feststellen,das die Entwicklung des Waldbodens sehr erfreuliche Resultate zeigt.


Erkenntnisse

Etappenziel für die Ta zu hoch da sie die gewünschte Höhe nicht erreichen konnte.


Weiteres Vorgehen

..


12.06.2013: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen

Vollkluppierung zur Vorbereitung Wirkungsanalyse


21.09.2021: Wirkungsanalyse

Beobachtungen

  • Unerwartet schnelles Aufwachsen der Bu.

  • Bei Folgeeingriffen sollen keine neuen Öffnungen geschaffen werden. Mit Einzelbaumentnahmen soll das Seitenlicht ab den best. Öffnungen verstärkt werden


Erkenntnisse

BA-Mischung ist im Anwuchs gelungen, im Aufwuchs ist di Bu z.Z. noch dominant. Kaum Folgeschäden nach Eingriff. Nutzung mit Seilkran hat sich bewährt.

Fragestellung ist aktuell. Die Grösse der Öffnungen hat zur Folge, dass die Bu (zu) schnell wachsen. Die Naturverjüngung der Ta unter der Bu- Verjüngung braucht eine konsequente Förderung. Der Aufwand dafür beträgt auf der WF ca. 2-4h/Jahr und ist sehr gut investierte Zeit.


Weiteres Vorgehen

Die Förderung der Ta muss in den nächsten 20 Jahren konsequent aufrechterhalten werden.

Die Vergleichsbilder werden im Spätherbst 21 oder Frühjahr 22 ohne Laub von Ch. Rüsch wiederholt. Anschliessend wird die Fotodokumentation ergänzt.


19.11.2021: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen

Dritte Wiederholung Vergleichsbilder


Fotostandorte

crg_7282-kopie.jpg crg_7290-kopie.jpg crg_7268-kopie.jpg crg_7321-kopie.jpg crg_7325-kopie.jpg crg_7329-kopie.jpg crg_7271-kopie.jpg crg_7335-kopie.jpg

Fotos

Kommentare

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