SG 501 Rietholz
Kontakt
- Julian Chariatte
- julian.chariatte@sg.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 23.09.2009
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- 15.05.2025
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Schutzwald BSF im Bereich einer Geschiebe-Messtation
des Bundes.
Sind längerfristig Unterschiede bei der Geschiebemenge
festzustellen?
Repräsentativ für Zieltyp.
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Vollkluppierung
Zentrale Erkenntnisse
Der Holzschlag von 2008 war waldbaulich wirksam und hat die Bestandesstabilität nicht beeinträchtigt. Der Bergahorn ist derzeit noch konkurrenzfähig, wird jedoch ohne erneute Eingriffe langfristig von der Buche verdrängt werden. Trotz hohem Tannenanteil im Altbestand fehlt die Tanne im An- und Aufwuchs.
weiterhin deutlich.Der Schalenwildeinfluss stellt den entscheidenden limitierenden Faktor für die Verjüngung der standortgerechten Baumart dar. Das Eschenabsterben hat den Laubholzanteil reduziert, ohne die Schutzwirkung des Bestandes wesentlich zu schwächen. Weitere waldbauliche Eingriffe sind notwendig, um die gewünschte Baumartenmischung langfristig zu erreichen.
Bestandesbeschreibung 23.09.2009
Bestandesbeschreibung 15.05.2025
Bestandesentwicklung
Chronologie
23.09.2009: Einrichtung
Gründe für und Fragestellungen
Schutzwald BSF im Bereich einer Geschiebe-Messtation
des Bundes.
Sind längerfristig Unterschiede bei der Geschiebemenge
festzustellen?
Repräsentativ für Zieltyp.
Methoden Beobachtung
Vollkluppierung
Vollkluppierung
15.05.2025: Wirkungsanalyse
Beobachtungen
Die Lichtverhältnisse reichen bei Öffnungsgrössen von 4–8 a aus, um Bergahorn gegenüber Buche zu fördern. Verbissschäden an Tanne und Bergahorn bestehen weiterhin und bestätigen die bereits 2009 festgestellte Problematik des Schalenwildeinflusses. Die Waldrandpflege von 2010 hatte kaum Wirkung auf das Bestandesinnere. Rutschungsaktivität ist aktuell nicht feststellbar, die Bestandesstabilität ist hoch.
Erkenntnisse
Der Holzschlag von 2008 war waldbaulich wirksam und hat die Bestandesstabilität nicht beeinträchtigt. Der Bergahorn ist derzeit noch konkurrenzfähig, wird jedoch ohne erneute Eingriffe langfristig von der Buche verdrängt werden. Trotz hohem Tannenanteil im Altbestand fehlt die Tanne im An- und Aufwuchs. Der Schalenwildeinfluss stellt den entscheidenden limitierenden Faktor für die Verjüngung der standortgerechten Baumart dar. Das Eschensterben hat den Laubholzanteil reduziert, ohne die Schutzwirkung des Bestandes wesentlich zu schwächen. Weitere waldbauliche Eingriffe sind notwendig, um die gewünschte Baumartenmischung langfristig zu erreichen.
Weiteres Vorgehen
Die Weiserfläche wird weitergeführt. Die Fragestellungen und Etappenziele werden angepasst und sind im neuen NaiS-Formular festgehalten. Ein weiterer Holzschlag ist erforderlich, um den Bergahorn gezielt zu fördern und die Dominanz der Buche zu reduzieren. Die Etablierung von Spitzahorn und Linde sowie der Tannenverjüngung sollen geprüft und – sehr wahrscheinlich – mit Wildschutzmassnahmen begleitet werden. Damit sind jährliche Kontrollgänge mit Fokus auf Zäune, Pflanzungen und Tannenan- + aufwuchs sowie eine Wiederholung der Vergleichsfotos im Fünfjahresrhythmus notwendig.
Formulare
Dokumentation
Vollkluppierung
Fotos
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