Weiserfläche

SG WF-5-01 Rietholz

  • Höhenstufen
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Gemeinde
Mosnang (SG)
Zentrumskoordinaten
2718820 / 1248430
Höhenstufe
Buchenwälder der untermontanen Stufe
Standorttypen
8a Typischer Waldhirsen-Buchenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
12a Typischer Bingelkraut-Buchenwald / Typischer Zahnwurz-Buchenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Kontakt
Julian Chariatte
julian.chariatte@sg.ch
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
23.09.2009
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
15.05.2025
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung

Schutzwald BSF im Bereich einer Geschiebe-Messtation
des Bundes.
Sind längerfristig Unterschiede bei der  Geschiebemenge 
festzustellen?
Repräsentativ für Zieltyp.

Methoden Beobachtung bei Einrichtung

Vollkluppierung

Zentrale Erkenntnisse

Der Holzschlag von 2008 war waldbaulich wirksam und hat die Bestandesstabilität nicht beeinträchtigt. Der Bergahorn ist derzeit noch konkurrenzfähig, wird jedoch ohne erneute Eingriffe langfristig von der Buche verdrängt. Trotz hohem Tannenanteil im Altbestand fehlt die Tanne im An- und Aufwuchs weiterhin deutlich. Der Schalenwildeinfluss stellt den entscheidenden limitierenden Faktor für die Verjüngung standortgerechter Baumarten dar. Das Eschenabsterben hat den Laubholzanteil reduziert, ohne die Schutzwirkung des Bestandes wesentlich zu schwächen. Weitere waldbauliche Eingriffe sind notwendig, um die gewünschte Baumartenmischung langfristig zu sichern.

Chronologie

23.09.2009: Einrichtung

Gründe für und Fragestellungen

Schutzwald BSF im Bereich einer Geschiebe-Messtation
des Bundes.
Sind längerfristig Unterschiede bei der  Geschiebemenge 
festzustellen?
Repräsentativ für Zieltyp.


Methoden Beobachtung

Vollkluppierung


Fotostandorte

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15.05.2025: Wirkungsanalyse

Beobachtungen

Die Lichtverhältnisse reichen bei Öffnungsgrössen von 4–8 a aus, um Bergahorn gegenüber Buche zu fördern. Verbissschäden an Tanne und Bergahorn bestehen weiterhin und bestätigen die bereits 2009 festgestellte Problematik des Schalenwildeinflusses. Die Waldrandpflege von 2010 hatte kaum Wirkung auf das Bestandesinnere. Rutschungsaktivität ist aktuell nicht feststellbar, die Bestandesstabilität ist hoch.


Erkenntnisse

Der Holzschlag von 2008 mit moderater Eingriffsstärke (~30 %) hat die vorhandene Verjüngung insgesamt positiv beeinflusst und die Bestandesstabilität nicht beeinträchtigt. Der Bergahorn ist aktuell noch konkurrenzfähig gegenüber der Buche, wird jedoch ohne erneuten Eingriff langfristig verdrängt. Trotz hohem Tannenanteil im Altbestand fehlt die Tanne im An- und Aufwuchs weiterhin deutlich. Der Laubholzanteil hat sich infolge des Eschenabsterbens reduziert, ohne die Stabilität des Bestandes wesentlich zu verschlechtern.


Weiteres Vorgehen

Die Fragestellungen und Etappenziele werden angepasst und im neuen NaiS-Formular festgehalten. Ein weiterer Holzschlag ist erforderlich, um den Bergahorn gezielt zu fördern und die Dominanz der Buche zu begrenzen. Die Etablierung von Sommerahorn und Linde sowie die Tannenverjüngung sollen geprüft und – falls nötig – mit Schutzmassnahmen unterstützt werden. Vorgesehen sind jährliche Kontrollgänge mit Fokus auf Zäune, Pflanzungen und Tannenanwuchs sowie eine Wiederholung der Vergleichsfotos im Fünfjahresrhythmus. Die Weiserfläche wird weitergeführt.


Fotostandorte

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Fotos

Kommentare

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