SG 1 Chilchenbach
Kontakt
- Julian Chariatte
- julian.chariatte@sg.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 15.09.2009
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- 13.05.2022
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Wie instabil ist der Bestand ?
Kann mit einem Eingriff die Stabilität gefördert werden ? Was passiert ohne Eingriff ?
Kann sich die natürliche Verjüngung einstellen ?
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Vollkluppierung
- Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting
Wie entwickelt sich die Pflanzung im Zaun aus 2021?
Wie entwickelt sich die natürliche Verjüngung im Zaun 2022 gegenüber derjenigen auf der restlichen Weiserfläche?
Zentrale Erkenntnisse
Die Ergebnisse bestätigen die bestehende Wald-Wild-Problematik eindeutig. Die Buche befindet sich bereits im Aufwuchs, während die Tanne bisher nur in der Ansamung vorhanden ist. Der Schalenwilddruck ist insgesamt zu hoch und beeinträchtigt die standortgerechte und zielkonforme Verjüngung.
Waldbaulich sind die bisherigen Massnahmen grundsätzlich korrekt und stehen im Einklang mit den NaiS-Zielsetzungen. Anpassungen der waldbaulichen Praxis sind derzeit nicht erforderlich. Der Handlungsbedarf liegt primär im jagdlichen Bereich, da ohne eine deutliche Reduktion des Wilddrucks die Erreichung der NaiS-Anforderungsprofile langfristig nicht sichergestellt werden kann.
Bestandesbeschreibung 18.06.2009
Bestandesbeschreibung 15.09.2009
Bestandesbeschreibung 24.04.2013
Bestandesbeschreibung 23.02.2021
Bestandesbeschreibung 29.03.2022
Bestandesbeschreibung 13.05.2022
Bestandesentwicklung
Chronologie
15.09.2009: Einrichtung
Gründe für und Fragestellungen
Wie instabil ist der Bestand ?
Kann mit einem Eingriff die Stabilität gefördert werden ? Was passiert ohne Eingriff ?
Kann sich die natürliche Verjüngung einstellen ?
Methoden Beobachtung
Vollkluppierung
Formulare
Vollkluppierung
13.05.2022: Wirkungsanalyse
Beobachtungen
Kein Verlust von alten Tannen, auch nicht bei den Tannen-Stangen. Vermutlich wurde der Tannen-Anteil bei der WF-Einrichtung etwas zu optimistisch eingeschätzt, 2009 --> 20%; 2022 --> 15%
Rückgang des Deckungsgrades durch die Zwangsnutzungen.
Verjüngung – Ansamung, Anwuchs, Aufwuchs:
Das Samenangebot ist für Ta, BAh und Bu gut bis sehr gut
Durch die ZN haben Ansamung + Anwuchs von Ta, BAh und Bu genügend Licht
Bu bereits im Aufwuchs, Ta erst im Anwuchs
Erkenntnisse
Verbissdruck des Schalenwildes ist zu hoch!
Verbissdruck bewirkt die Entmischung hin zu einem Bu-Wald (kein Ta-Aufwuchs, keine BAh Ansamung).
Jagdlich besteht grosser Handlungsbedarf.
Weiteres Vorgehen
Etappenziele werden angepasst:
Dynamik des Bestandes: Die WF wird weiterhin nicht behandelt. Mit den ZN wurde der DG auf 70% reduziert.
Prognose: Ta + BAh können sich auf der ungeschützten Fläche aufgrund des Verbissdruckes gegenüber der Bu nicht durchsetzen (Entmischung infolge Wildeinfluss).
Erstellen eines Kontrollzaunes für die natürliche Verjüngung von Ta + BAh; ausgeführt in Woche 20/2022, 5 x 5 m.
Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting?
Wie entwickelt sich die Pflanzung im Zaun aus 2021?
Wie entwickelt sich die natürliche Verjüngung im Zaun 2022 gegenüber derjenigen auf der restlichen Weiserfläche?
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