GR 5004 Bos-cha Grischa
- Gemeinde
- Valsot (Ramosch) (GR)
- Ort
- Bos-cha Grischa
- Zentrumskoordinaten
- 2824200 / 1191600
- Höhe
- 1440 m
- Höhenstufe
- Waldföhrenwälder
- Naturgefahren
- Lawinen NaiS 1
- Stichworte Massnahmen
- Verjüngung mit LöchernPflanzungen
- Stichworte Fragestellungen
- SchürfungenWild/Wildschutz
- Stichworte Holzernte
- Holz liegen lassenmotormanuell Seilkran
Kontakt
- Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
- marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 19.11.2021
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- Nein
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Der Klimawandel und die Umwandlung von ehemaligen südexponierten Weidewäldern, die einem hohen Wildeinfluss ausgesetzt sind, sind grosse Herausforderung für den Waldbau im Unterengadin. Mit dieser Weiserfläche möchte man die Anpassung verschiedener Baumarten an die heutigen und künftigen Klimabedingungen sowie ihre Eignung in Schutzwäldern testen.
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Kluppierung, Fotodokumentation
Bestandesbeschreibung 11.06.2009
Bestandesbeschreibung 07.10.2016
Bestandesbeschreibung 12.09.2018
Bestandesbeschreibung 19.11.2021
Bestandesbeschreibung 10.08.2023
Bestandesbeschreibung 17.10.2024
Bestandesentwicklung
Chronologie
11.06.2009: Einrichtung
Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen
Langfristige Etablierung der Waldföhre, da die Fichte sich im Unterengadin bereits in ihrem NS-Minimum befindet und vorallem auf südexponierten Standorten die Situation noch verschärft wird.
Fragestellung:
Sind auf diesen südexponierten + trockenen Standorten grosse Auflichtungen zur Förderung der Waldföhre möglich?
Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung
früher Beweidung ("Hutefichten")
letzter Holzschlag 2008 (schlitzartige Öffnung in SE)
Bodenschürfung 2009
Methoden Beobachtung
Lückengrösse bestimmen
Verjüngung (Anwuchs/Aufwuchs) verfolgen
Formulare
Dokumentation
12.09.2018: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
siehe NaiS-Formular 5
19.11.2021: Einrichtung
Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen
Der Klimawandel und die Umwandlung von ehemaligen südexponierten Weidewäldern, die einem hohen Wildeinfluss ausgesetzt sind, sind grosse Herausforderung für den Waldbau im Unterengadin. Mit dieser Weiserfläche möchte man die Anpassung verschiedener Baumarten an die heutigen und künftigen Klimabedingungen sowie ihre Eignung in Schutzwäldern testen.
Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung
Südexponierter Bestand mit ehemaliger Beweidung. Verschiedene verjüngungseinleitende Eingriffe wurden durchgeführt, wegen des hohen Wildeinflusses und der schwierigen Standortsbedingungen (Austrocknung) blieben sie soweit erfolglos.
Methoden Beobachtung
Kluppierung, Fotodokumentation
Pläne/Karten/Skizzen
Dokumentation
10.08.2023: Beobachtung / Zwischenbegehung
Fotos
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Kommentare
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