Placette témoin

GR 5004 Bos-cha Grischa

  • Étages de végétation
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Commune
Valsot (Ramosch) (GR)
Lieu
Bos-cha Grischa
Coordonnées du centre
2824200 / 1191600
Altitude
1440 m
Étage altitudinal
Pineraies (pin sylvestre)
Types de station
65* Pineraie à Bugrane NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Dangers naturels
Avalanches NaiS 1
Mots-clés mesures
Rajeunissement en trouéesPlantations
Mots-clés questions
Décapage du solgibier/protection contre les dégâts dus au gibier
Mots-clés récolte bois
laisser le bois sur placeTravail avec câble-grue et tronçonneuses
Contact
Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
marco.vanoni@awn.gr.ch
Résumé
Date d'installation
19.11.2021
Statut
actif
Analyse des effets
12.05.2025
Raisons du choix de la placette et questions posées à la configuration

Der Klimawandel und die Umwandlung von ehemaligen südexponierten Weidewäldern, die einem hohen Wildeinfluss ausgesetzt sind, sind grosse Herausforderung für den Waldbau im Unterengadin. Mit dieser Weiserfläche möchte man die Anpassung verschiedener Baumarten an die heutigen und künftigen Klimabedingungen sowie ihre Eignung in Schutzwäldern testen.

Méthodes d'observation à la configuration

Kluppierung, Fotodokumentation

Modification des questions posées et du protocole d'observation

Die Frage bezüglich der Entwicklung dieses Waldstandortes aufgrund des Klimawandels ist noch offen und damit auch die Entwicklung der verschiedenen BA der Aufforstungen. Dies soll weiter dokumentiert werden.

Chronologie

11.06.2009: Mise en place

Raisons du choix de la placette et questions posées

Langfristige Etablierung der Waldföhre, da die Fichte sich im Unterengadin bereits in ihrem NS-Minimum befindet und vorallem auf südexponierten Standorten die Situation noch verschärft  wird.

Fragestellung:

Sind auf diesen südexponierten + trockenen Standorten grosse Auflichtungen zur Förderung der Waldföhre möglich?


Histoire du peuplement/gestion antérieure

  • früher Beweidung ("Hutefichten")

  • letzter Holzschlag 2008 (schlitzartige Öffnung in SE)

  • Bodenschürfung 2009


Méthodes d'observation

  • Lückengrösse bestimmen

  • Verjüngung (Anwuchs/Aufwuchs) verfolgen


Esquisse de situation

wf-ramosch_ubersichtsmap_linke-talseite.jpg
07.10.2016: Observation/visite intermédiaire

Observations

Fotodokumentation


12.09.2018: Observation/visite intermédiaire

Observations

siehe NaiS-Formular 5


19.11.2021: Mise en place

Raisons du choix de la placette et questions posées

Der Klimawandel und die Umwandlung von ehemaligen südexponierten Weidewäldern, die einem hohen Wildeinfluss ausgesetzt sind, sind grosse Herausforderung für den Waldbau im Unterengadin. Mit dieser Weiserfläche möchte man die Anpassung verschiedener Baumarten an die heutigen und künftigen Klimabedingungen sowie ihre Eignung in Schutzwäldern testen.


Histoire du peuplement/gestion antérieure

Südexponierter Bestand mit ehemaliger Beweidung. Verschiedene verjüngungseinleitende Eingriffe wurden durchgeführt, wegen des hohen Wildeinflusses und der schwierigen Standortsbedingungen (Austrocknung) blieben sie soweit erfolglos.


Méthodes d'observation

Kluppierung, Fotodokumentation



Esquisse de situation

wf_altundneu.jpg wf_bg.jpg wf_plan_bericht.jpg wf_wsz.jpg
10.08.2023: Observation/visite intermédiaire

Observations

  • Vegetationskonkurrenz: Stark

  • Verbiss: Stark

  • Verjüngungsentwicklung: 15% Aufwuchs, <5% Anwuchs, 10% Ansamung


17.10.2024: Observation/visite intermédiaire

Observations

Begehung: Zäune


Profils de sol

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12.05.2025: Analyse des effets

Observations

Beobachtung Zwischenbegehung 5.5.2025:

Verjüngung:

  • Ansamung von WFö 10, VoBe e, Lä e (va.FS4)(nur auf Schürfungen und WSZ) (<5% DG)

  • Anwuchs von WFö 10, VoBe e, Lä e ((nur auf Schürfungen und WSZ) (<5% DG)

  • Aufwuchs: WSZ 32 neu 1 zusätzliche VoBe, und ausserhalb Zäune e VoBe (verbissen) (10% DG)

Vegetationskonkurrenz: Stark (80% DG, Massnahme: Pflanzung)

Verbiss: Stark bei WFö, Fi, VoBe und weitere Laubbaum-und Straucharten

Schneedruck Winter 23/24 oder 24/25 (3 WFö (Stagen-und Baumholz) entwurzelt)


Constatations

Die Standortsbedingungen werden infolge des Klimawandels sich wahrscheinlich verändern. Das NaiS-Profil wird deswegen angepasst werden müssen. Die Zielbaumarten werden z. B. Laubbäume und nicht mehr Fichte sein (Verschiebung zur kollinen Stufe).


Questions guides

1.    Bestätigen die Ergebnisse bisherige Erfahrungen und vorhandenes Wissen?
  • Stimmen die Ergebnisse mit dem vorhandenen Wissen (Lehrmeinung) / euren bisherigen Erfahrungen überein?

    Nein. Wir waren der Meinung, dass Anwuchs und Aufwuchs auch ohne WSZ (d.h. ausserhalb der WSZ) möglich ist... es scheint zurzeit leider nicht möglich zu sein (siehe WFö ausserhalb WSZ). Der Wildeinfluss ist zu hoch.

  • Was ist gelungen, was würdet ihr gleichmachen?

    Die Bodenschürfungen sind auf diesem Waldstandort sehr erfolgreich.

    Die BA-Palette kann durch Aufforstungen mit WSZ gut erweitert werden.

  • Gilt das auch noch unter dem Einfluss des Klimawandels?

    Neu haben wir ein NaiS-Formular 2 Klimawandel ausgefüllt.

 

2.    Sollten Anpassungen an der bisherigen waldbaulichen Praxis vorgenommen werden?
  • Gibt es auch unerwartete / überraschende Ergebnisse?

    Keine.

  • Was ist nicht gelungen? Was würdet ihr anders machen als bisher – und weshalb?

    Pflanzungen in den "kleinen" WSZ nicht zu vielfältig: d.h. max. 3 BA.

  • Sind Anpassungen auf Grund des Klimawandels erforderlich?

    Nachpflanzungen der fehlenden "wichtigen" BA werden an Bedeutung gewinnen.

 

3.    Sind weiterführende Abklärungen oder Forschungsarbeiten erforderlich?
  • Welche neuen Fragen sollten weiterverfolgt und überprüft werden?

    Unterstützung FB Valsot bei den jährlichen Zaun-Kontrollen möglich?

  • Gibt es Fragen an die Forschung?

    Anleitung vis. Abschätzung des Samenbehanges für die WFö fehlt.

 

4.    Sollten die verbindlichen Vorgaben (u.a. NaiS) geprüft oder angepasst werden?
  • Können die übergeordneten Vorgaben (z.B. NaiS-Anforderungsprofile) eingehalten werden, oder geben sie Anlass zu grundsätzlichen Diskussionen?

    Zurzeit kann das NaiS-Anforderungsprofil noch nicht eingehalten werden... da kaum Anwuchs und Aufwuchs vorhanden.

  • Stösst man hinsichtlich der Zielsetzung an die Grenzen des Machbaren?

    Die nötigen Massnahmen sind teuer, v.a. die WSZ. Dazu kommen noch die unentbehrlichen Kontrollgänge.


Prochaines étapes

Die Fragestellungen bleiben unverändert, aber die Etappenziele werden der bisherigen Entwicklung angepasst.

Es besteht weiterer Handlungsbedarf (weitere Massnahmen nötig).


Modification des questions posées et du protocole d'observation?

Die Frage bezüglich der Entwicklung dieses Waldstandortes aufgrund des Klimawandels ist noch offen und damit auch die Entwicklung der verschiedenen BA der Aufforstungen. Dies soll weiter dokumentiert werden.


Esquisse de situation

2025_bos-cha_grischa_nais_skizze.jpg

Photos

Commentaires

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