GR 5007 Tulaida
Kontakt
- Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
- marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 19.11.2021
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- Nein
- Massnahmen
- 01.08.2024: Pflanzungen
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Gründe:
Klimawandel, Umwandlung von ehemaligen Weidewäldern und Wilddruck sind grosse Herausforderung für den Waldbau im Unterengadin. Mit dieser Weiserfläche möchte man die Anpassung verschiedener Baumarten an die heutigen und künftigen Klimabedingungen testen, sowie ihre Eignung in Schutzwäldern
Fragestellungen:
Welche Arten setzen sich in den Pflanzungen besser durch? Können sich Zitterpappel und Weisstanne gut etablieren?
Wie wirkt sich die Mikrotopographie der Pflanzungen auf die Weisstanne aus?
Können sich Lärche und Fichte in den Schutzzäunen und ausserhalb davon natürlich verjüngen?
Sind die beiden Baumarten dominant in der Verjüngung oder kommen sie lediglich als Nebenbaumart vor?
Welche Einflüsse hat das Wild und die ehemalige Beweidung auf die Verjüngung?
Können die minimalen NaiS-Anforderungen durch die getroffenen Massnahmen erreicht werden? Falls ja, wie lange braucht man? Falls nicht, sind weitere Massnahmen nötig?
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Kontrollzaun, Pflanzungen, Vollkluppierung, Fotodokumentation
Bestandesbeschreibung 19.11.2021
- Entwicklungsstufe: starkes Baumholz
- Struktur: einschichtig
- Schlussgrad: aufgelöst
- Wildeinfluss: gross
Bestandesbeschreibung 03.08.2023
Bestandesbeschreibung 01.08.2024
Bestandesbeschreibung 02.05.2025
Bestandesentwicklung
Chronologie
19.11.2021: Einrichtung
Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen
Gründe:
Klimawandel, Umwandlung von ehemaligen Weidewäldern und Wilddruck sind grosse Herausforderung für den Waldbau im Unterengadin. Mit dieser Weiserfläche möchte man die Anpassung verschiedener Baumarten an die heutigen und künftigen Klimabedingungen testen, sowie ihre Eignung in Schutzwäldern
Fragestellungen:
Welche Arten setzen sich in den Pflanzungen besser durch? Können sich Zitterpappel und Weisstanne gut etablieren?
Wie wirkt sich die Mikrotopographie der Pflanzungen auf die Weisstanne aus?
Können sich Lärche und Fichte in den Schutzzäunen und ausserhalb davon natürlich verjüngen?
Sind die beiden Baumarten dominant in der Verjüngung oder kommen sie lediglich als Nebenbaumart vor?
Welche Einflüsse hat das Wild und die ehemalige Beweidung auf die Verjüngung?
Können die minimalen NaiS-Anforderungen durch die getroffenen Massnahmen erreicht werden? Falls ja, wie lange braucht man? Falls nicht, sind weitere Massnahmen nötig?
Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung
Die Fläche wurde bis 2020 beweidet. Der heutige Bestand zeigtden hohen Einfluss der Beweidung: Im Altbestand sind nur mächtige Lärchen zu finden. Der hohe Wildeinfluss und zum Teil die schwierigen Standortsbedingungen (südexponierte Lage, konkrete Austrocknungsgefahr im Sommer) verdrängen die Verjüngung, die praktisch ausfällt.
Methoden Beobachtung
Kontrollzaun, Pflanzungen, Vollkluppierung, Fotodokumentation
Pläne/Karten/Skizzen
Dokumentation
Vollkluppierung
03.08.2023: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Vegetationskonkurrenz: Stark
Verbiss: Stark bei allen Baumarten
Steinschlage (jeden Frühling)
Aufforstungen und Bodenschürfungen bis jetzt sehr erfolgreich. Erfolgsquote der Pflanzungen bis jetzt gut 60%. Sehr vital sind: BAh, SAh, WFö, Goldregen, VBe und MBe.
01.08.2024: Massnahme: Pflanzungen
- Massnahmentypen
- Pflanzungen
Zielsetzung Massnahme
-
Beobachtungen
Nachpflanzung von Tannen
02.05.2025: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Vegetationskonkurrenz: Stark
Verbiss: Stark
Steinschlag
Mehrere WSZ nicht mehr wilddicht
Dokumentation
Fotos
Fotos vergleichen
Kommentare
Fragen, Anregungen oder Anmerkungen zur Fläche/zum Beobachtungspunkt? «5007 Tulaida»?
Kommentare können nur von angemeldeten Benutzern verfasst werden.