Placette témoin

GR 5007 Tulaida

  • Étages de végétation
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Commune
Scuol (GR)
Lieu
Tulaida
Coordonnées du centre
2810443 / 1184699
Altitude
1700 m
Étage altitudinal
Forêts de l'étage haut-montagnard dominées par l'épicéa
Types de station
54 Pessière à Mélique NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Dangers naturels
Chutes de pierres NaiS 1
Contact
Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
marco.vanoni@awn.gr.ch
Résumé
Date d'installation
19.11.2021
Statut
actif
Analyse des effets
Non
Mesures
01.08.2024: Plantations
Raisons du choix de la placette et questions posées à la configuration
Gründe:

Klimawandel, Umwandlung von ehemaligen Weidewäldern und Wilddruck sind grosse Herausforderung für den Waldbau im Unterengadin. Mit dieser Weiserfläche möchte man die Anpassung verschiedener Baumarten an die heutigen und künftigen Klimabedingungen testen, sowie ihre Eignung in Schutzwäldern

Fragestellungen:
  • Welche Arten setzen sich in den Pflanzungen besser durch? Können sich Zitterpappel und Weisstanne gut etablieren?

  • Wie wirkt sich die Mikrotopographie der Pflanzungen auf die Weisstanne aus?

  • Können sich Lärche und Fichte in den Schutzzäunen und ausserhalb davon natürlich verjüngen?

  • Sind die beiden Baumarten dominant in der Verjüngung oder kommen sie lediglich als Nebenbaumart vor?

  • Welche Einflüsse hat das Wild und die ehemalige Beweidung auf die Verjüngung?

  • Können die minimalen NaiS-Anforderungen durch die getroffenen Massnahmen erreicht werden? Falls ja, wie lange braucht man? Falls nicht, sind weitere Massnahmen nötig?

Méthodes d'observation à la configuration

Kontrollzaun, Pflanzungen, Vollkluppierung, Fotodokumentation

Chronologie

19.11.2021: Mise en place

Raisons du choix de la placette et questions posées

Gründe:

Klimawandel, Umwandlung von ehemaligen Weidewäldern und Wilddruck sind grosse Herausforderung für den Waldbau im Unterengadin. Mit dieser Weiserfläche möchte man die Anpassung verschiedener Baumarten an die heutigen und künftigen Klimabedingungen testen, sowie ihre Eignung in Schutzwäldern

Fragestellungen:
  • Welche Arten setzen sich in den Pflanzungen besser durch? Können sich Zitterpappel und Weisstanne gut etablieren?

  • Wie wirkt sich die Mikrotopographie der Pflanzungen auf die Weisstanne aus?

  • Können sich Lärche und Fichte in den Schutzzäunen und ausserhalb davon natürlich verjüngen?

  • Sind die beiden Baumarten dominant in der Verjüngung oder kommen sie lediglich als Nebenbaumart vor?

  • Welche Einflüsse hat das Wild und die ehemalige Beweidung auf die Verjüngung?

  • Können die minimalen NaiS-Anforderungen durch die getroffenen Massnahmen erreicht werden? Falls ja, wie lange braucht man? Falls nicht, sind weitere Massnahmen nötig?


Histoire du peuplement/gestion antérieure

Die Fläche wurde bis 2020 beweidet. Der heutige Bestand zeigtden hohen Einfluss der Beweidung: Im Altbestand sind nur mächtige Lärchen zu finden. Der hohe Wildeinfluss und zum Teil die schwierigen Standortsbedingungen (südexponierte Lage, konkrete Austrocknungsgefahr im Sommer) verdrängen die Verjüngung, die praktisch ausfällt.


Méthodes d'observation

Kontrollzaun, Pflanzungen, Vollkluppierung, Fotodokumentation


Plans/cartes/esquisses


Inventaire pied par pied

03.08.2023: Observation/visite intermédiaire

Observations

  • Vegetationskonkurrenz: Stark

  • Verbiss: Stark bei allen Baumarten

  • Steinschlage (jeden Frühling)

  • Aufforstungen und Bodenschürfungen bis jetzt sehr erfolgreich. Erfolgsquote der Pflanzungen bis jetzt gut 60%. Sehr vital sind: BAh, SAh, WFö, Goldregen, VBe und MBe.


01.08.2024: Mesure: Plantations
Types de mesures
Plantations

Objectif de l'intervention

-


Observations

Nachpflanzung von Tannen


02.05.2025: Observation/visite intermédiaire

Observations

  • Vegetationskonkurrenz: Stark

  • Verbiss: Stark

  • Steinschlag

  • Mehrere WSZ nicht mehr wilddicht


Photos

Commentaires

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