OW 29 Hinterbrenden
- Gemeinde
- Giswil (OW)
- Ort
- Hinterbrenden
- Zentrumskoordinaten
- 2652760 / 1188790
- Höhe
- 950 m
- Höhenstufe
- Buchenwälder der untermontanen Stufe
- Naturgefahren
- Gerinneprozesse NaiS 1
- Stichworte Massnahmen
- StabilitätsdurchforstungVerjüngung mit Löchern
Kontakt
- Urs Hunziker, Fachverantwortlicher Schutzwald Kanton OW
- urs.hunziker@ow.ch
- Lukas Berchtold
- lukas.berchtold@korporation-giswil.ch
- Tabea Schumacher
- tabea.schumacher@ow.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 27.05.2015
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- 04.04.2023
- Massnahmen
- 08.08.2017: Kontrollzaun erstellen
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Mustereingriff für die Behandlung des ganzen Aufforstungsgebietes.
Wie überführen wir die heute nicht standortgerechte Fichten Aufforstung in einen standortgerechten, langfristig stabilen Wald?
Welche Verjüngungsmethode eignet sich besser: Lücken schaffen oder nur durchforsten?
Wie wirkt sich die Eschenwelke langfristig aus?
Stabilität des verbleibenden Fi-Bestandes?
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Vollkluppierung
- Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting
Bestandesbeschreibung 27.05.2015
- Entwicklungsstufe: mittleres Baumholz
- Struktur: mehrschichtig
- Schlussgrad: normal
- Wildeinfluss: gross
Bestandesbeschreibung 17.07.2017
- Entwicklungsstufe: mittleres Baumholz
- Struktur: mehrschichtig
- Schlussgrad: normal
- Wildeinfluss: gross
Bestandesbeschreibung 08.08.2017
Bestandesbeschreibung 30.04.2018
Bestandesbeschreibung 19.07.2019
- Entwicklungsstufe: mittleres Baumholz
- Struktur: mehrschichtig
- Schlussgrad: normal
- Wildeinfluss: gross
Bestandesbeschreibung 31.05.2021
Bestandesbeschreibung 04.04.2023
Bestandesbeschreibung 05.11.2025
Bestandesentwicklung
Chronologie
27.05.2015: Einrichtung
Gründe für und Fragestellungen
Mustereingriff für die Behandlung des ganzen Aufforstungsgebietes.
Wie überführen wir die heute nicht standortgerechte Fichten Aufforstung in einen standortgerechten, langfristig stabilen Wald?
Welche Verjüngungsmethode eignet sich besser: Lücken schaffen oder nur durchforsten?
Wie wirkt sich die Eschenwelke langfristig aus?
Stabilität des verbleibenden Fi-Bestandes?
Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung
Das Gebiet Hinterbrenden-Hackerenboden wurde infolge grossräumiger Rutschungen in den 1950-1960-er Jahre aufgeforstet. Es wurden vorwiegend Fichten und auf vernässten Stellen Weisserlen gepflanzt. In den 1980-er Jahren verursachte das Rotwild verbreitete Schälschäden.
- erste grosse Durchforstung in den 1980-er Jahren (Prozessoreinsatz durch Unternehmer Hans Riebli)
- zweite Durchforstung 2003 (durch Forst Giswil)
- dritte Durchforstung 2014
Methoden Beobachtung
Vollkluppierung
Dokumentation
Vollkluppierung
17.07.2017: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Der verbleibende Bestand ist stabil. Keine Schäden an den Rändern der Verjüngungsöffnungen. Seit 2015 nur zwei Fichten umgestürzt (Wind/Nassschnee).
Erkenntnisse
Man ist auf gutem Weg zur Erreichung des langfristigen Ziels „Umwandlung in standortgerechten Bestand“. Folgeeingriff abgestimmt auf Höhenwachstum und Kronenentwicklung bei Ahorn in 10-15 Jahren.
08.08.2017: Massnahme: Kontrollzaun erstellen
30.04.2018: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Kontrollzaunaufnahme
Verbissaufnahme im Zaun für weitere Verfolgung des Verbisses
19.07.2019: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Der verbleibende Bestand ist stabil, die Kronen entwickeln sich gut. Kleine Schäden an den Rändern der Verjüngungsöffnungen. Seit 2015 sind ca. 12 Fichten ausgefallen (Wind/Nassschnee/Borkenkäfer).
Erkenntnisse
Bei der Verjüngung innerhalb und ausserhalb des Kontrollzauns ist bereits ein grosser Höhenunterschied feststellbar, siehe Fotodokumentation.
31.05.2021: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Erkenntnisse
04.04.2023: Wirkungsanalyse
Beobachtungen
Erkenntnisse
Leitfragen
Weiteres Vorgehen
Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting?
05.11.2025: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Dokumentation
Erkenntnisse
Fotos
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Kommentare
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