Weiserfläche

OW 15 Cholhüttliwald

  • Höhenstufen
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Gemeinde
Lungern (OW)
Ort
Cholhüttliwald
Zentrumskoordinaten
2653560 / 1179110
Höhe
1030 m
Höhenstufe
Buchenwälder der untermontanen Stufe
Standorttypen
12a Typischer Bingelkraut-Buchenwald / Typischer Zahnwurz-Buchenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Naturgefahren
Steinschlag NaiS 1
Stichworte Massnahmen
Verjüngung mit SchlitzenZwangsnutzung
Stichworte Fragestellungen
Verjüngungs-EinleitungWildeinflussStabilitätsträger
Stichworte Holzernte
motormanuell Seilkran
Kontakt
Urs Hunziker, Fachverantwortlicher Schutzwald Kanton OW
urs.hunziker@ow.ch
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
09.11.2007
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
12.08.2026
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung

Verjüngungseinleitung

Stabilität Altbestand

Methoden Beobachtung bei Einrichtung

Vollkluppierung

Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting

keine

Chronologie

09.11.2007: Einrichtung

Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen

Verjüngungseinleitung

Stabilität Altbestand


Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung

Kahlschlag in den 1940er Jahren
danach keine waldbaulichen Eingriffe bis 2002
einschichtiger Buchenwald mit einzelnen Tannen


Methoden Beobachtung

Vollkluppierung


26.08.2008: Beobachtung / Zwischenbegehung
10.08.2010: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen


Erkenntnisse


16.08.2012: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen


Erkenntnisse


30.06.2014: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen


Erkenntnisse


03.05.2017: Wirkungsanalyse

Beobachtungen

fehlende Verjüngung auf grossen Teilen der Weiserfläche aufgrund von Wildverbiss und Konkurrenzvegetation

Stabilisierung des Altbestandes dank den Verjüngungsöffnungen und Zwangsnutzungen

bisher wenig Ausdehnung der Buchenkronen


Erkenntnisse


Leitfragen

Entwicklung Wildverbiss

Entwicklung Verjüngung

Entwicklung Stabilitätsträger / Altbestand


Weiteres Vorgehen

weiterführen


Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting?


04.07.2019: Beobachtung / Zwischenbegehung
13.07.2021: Beobachtung / Zwischenbegehung
09.08.2023: Beobachtung / Zwischenbegehung
12.08.2026: Wirkungsanalyse

Beobachtungen

Die Stabilität des Bestands hat weiter zugenommen. Die Kronen der begünstigten BAh regierten stark, jene der Buchen ebenfalls aber erst ca. 10 Jahre nach dem Holzschlag.

Entlang der Seillinien beginnt der Kronenschluss 20 Jahre nach dem Holzschlag.

Verjüngung fehlt nach wie vor ausser am untersten Rand und in der südlichen Ecke der Weiserfläche. In letztern Bereichen wachsen eine artenreiche Dickung mit Bu, BAh, SAh, BUl, Bi, Fi.


Erkenntnisse

Die HolDie Holzschläge von 2002 und 2006 waren erfolgreich für die Förderung der Stabilitätsträger und der Stabilität des gesamten Bestandes.

Auf grossen Teilen der Weiserfläche (und des gesamten Cholhüttliwalds) fehlt die Verjüngung vermutlich aufgrund einer Kombination von hemmenden Faktoren: massiver Verbiss durch Gamswild, teilweise bewegender Feinschutt und Austrockung des Oberbodens.

Die Schutzwirkung des Waldes alleine reicht auf der kurzen Transitstrecke zwischen der Felswand und der Brünigstrasse nicht aus.


Leitfragen

siehe oben


Weiteres Vorgehen

weiterführen


Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting?

keine


Fotos

Kommentare

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