Weiserfläche

SG WF-4-10 Schwarzbergegg

  • Höhenstufen
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Gemeinde
Mels (SG)
Zentrumskoordinaten
2745350 / 1208750
Höhe
1500 m
Höhenstufe
Tannen-Fichtenwälder der hochmontanen Stufe: Haupt- und Nebenareal
Standorttypen
50 Typischer Hochstauden-Tannen-Fichtenwald (Haupt- und Nebenareal) NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Naturgefahren
Steinschlag NaiS 1
Kontakt
Julian Chariatte
julian.chariatte@sg.ch
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
25.09.2009
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
16.06.2026
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung

Kann durch Eingriffe die natürliche Verjüngung aufkommen?

Wieviel Licht braucht die Verjüngung?

Wie reagieren die Hochstauden?

Kann die Stabilität durch Eingriffe verbessert werden?

Ist eine Baumartenmischung mit Ta überhaupt möglich?

Methoden Beobachtung bei Einrichtung

Vollkluppierung

Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting

Wie entwickelt sich die Verjüngung mit/ohne Schalenwildeinfluss?

Kann die Baumartenzusammensetzung mit dem aktuellen Schalenwildeinfluss in Richtung der klimafitten Baumarten VBe, BAh, Ta verändert werden?

Chronologie

25.09.2009: Einrichtung

Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen

Kann durch Eingriffe die natürliche Verjüngung aufkommen?

Wieviel Licht braucht die Verjüngung?

Wie reagieren die Hochstauden?

Kann die Stabilität durch Eingriffe verbessert werden?

Ist eine Baumartenmischung mit Ta überhaupt möglich?


Methoden Beobachtung

Vollkluppierung


16.06.2026: Wirkungsanalyse

Beobachtungen

Die Bestandesentwicklung blieb deutlich unter dem erwarteten Potenzial. T Es gibt eine hohe Anzahl Vogelbeere im Anwuchs (1stk/m2) welche sich aber nicht in den Aufwuchs etablieren können. Ursache ist der anhaltend hohe Schalenwildeinfluss infolge der ganzjährigen Präsenz des Hirsches. Der Eingriff von 2013 verbesserte die Bestandesstruktur und führte nur zu geringen Folgeschäden. Die natürliche Verjüngung ist vorhanden, eine Entwicklung klimafitter Baumarten wie Tanne (Ta), Bergahorn (BAh) und Vogelbeere (VBe) wird jedoch durch den Wildverbiss stark eingeschränkt.


Erkenntnisse

Der Eingriff von 2013 hat die Bestandesstruktur und Stabilität verbessert und bestätigt die gewählte Eingriffsstrategie. Die natürliche Verjüngung ist grundsätzlich vorhanden, eine klimagerechte Baumartenmischung mit Tanne (Ta), Bergahorn (BAh) und Vogelbeere (VBe) ist unter den aktuellen Wildverbissverhältnissen jedoch nur mit wirksamen Wildschutzmassnahmen möglich. Die Weiserfläche wird weitergeführt, um den Einfluss des Schalenwildes auf die Verjüngung und die Entwicklung klimafitter Baumarten weiter zu beobachten.


Weiteres Vorgehen

Weiserfläche wird weitergeführt.


Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting?

Wie entwickelt sich die Verjüngung mit/ohne Schalenwildeinfluss?

Kann die Baumartenzusammensetzung mit dem aktuellen Schalenwildeinfluss in Richtung der klimafitten Baumarten VBe, BAh, Ta verändert werden?


Kommentare

Fragen, Anregungen oder Anmerkungen zur Fläche/zum Beobachtungspunkt? «WF-4-10 Schwarzbergegg»?

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