SG 410 Schwarzbergegg
Kontakt
- Julian Chariatte
- julian.chariatte@sg.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 25.09.2009
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- 16.06.2026
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Kann durch Eingriffe die natürliche Verjüngung aufkommen?
Wieviel Licht braucht die Verjüngung?
Wie reagieren die Hochstauden?
Kann die Stabilität durch Eingriffe verbessert werden?
Ist eine Baumartenmischung mit Ta überhaupt möglich?
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Vollkluppierung
- Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting
Wie entwickelt sich die Verjüngung mit/ohne Schalenwildeinfluss?
Kann die Baumartenzusammensetzung mit dem aktuellen Schalenwildeinfluss in Richtung der klimafitten Baumarten VBe, BAh, Ta verändert werden?
Zentrale Erkenntnisse
Der Eingriff von 2013 verbesserte die Bestandesstruktur und bestätigte die gewählte Eingriffsstrategie bei geringen Folgeschäden. Trotz vorhandener Naturverjüngung blieb die Bestandesentwicklung deutlich unter dem Potenzial, da der anhaltend hohe Schalenwildeinfluss die Etablierung klimafitter Baumarten wie Tanne (Ta), Bergahorn (BAh) und Vogelbeere (VBe) stark einschränkt. Eine klimagerechte Baumartenmischung ist deshalb nur mit wirksamen Wildschutzmassnahmen erreichbar. Die Weiterführung der Weiserfläche dient der Beobachtung des Wildverbisseinflusses auf die Verjüngungsentwicklung.
Bestandesbeschreibung 25.09.2009
Bestandesbeschreibung 04.07.2009
Bestandesbeschreibung 20.08.2014
Bestandesbeschreibung 07.09.2021
Bestandesbeschreibung 16.06.2026
Bestandesbeschreibung 26.06.2026
Bestandesentwicklung
Chronologie
25.09.2009: Einrichtung
Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen
Kann durch Eingriffe die natürliche Verjüngung aufkommen?
Wieviel Licht braucht die Verjüngung?
Wie reagieren die Hochstauden?
Kann die Stabilität durch Eingriffe verbessert werden?
Ist eine Baumartenmischung mit Ta überhaupt möglich?
Methoden Beobachtung
Vollkluppierung
Vollkluppierung
16.06.2026: Wirkungsanalyse
Beobachtungen
Die Bestandesentwicklung blieb deutlich unter dem erwarteten Potenzial. Es gibt eine hohe Anzahl Vogelbeere im Anwuchs (1stk/m2) welche sich aber nicht in den Aufwuchs etablieren können. Ursache ist der anhaltend hohe Schalenwildeinfluss infolge der ganzjährigen Präsenz des Hirsches. Der Eingriff von 2013 verbesserte die Bestandesstruktur und führte nur zu geringen Folgeschäden. Die natürliche Verjüngung ist vorhanden, eine Entwicklung klimafitter Baumarten wie Tanne (Ta), Bergahorn (BAh) und Vogelbeere (VBe) wird jedoch durch den Wildverbiss stark eingeschränkt.
Erkenntnisse
Der Eingriff von 2013 hat die Bestandesstruktur und Stabilität verbessert und bestätigt die gewählte Eingriffsstrategie. Die natürliche Verjüngung ist grundsätzlich vorhanden, eine klimagerechte Baumartenmischung mit Tanne (Ta), Bergahorn (BAh) und Vogelbeere (VBe) ist unter den aktuellen Schalenwildeinfluss jedoch nur mit wirksamen Schutzmassnahmen möglich. Die Weiserfläche wird weitergeführt, um den Einfluss des Schalenwildes auf die Verjüngung und die Entwicklung klimafitter Baumarten weiter zu beobachten.
Weiteres Vorgehen
Weiserfläche wird weitergeführt.
Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting?
Wie entwickelt sich die Verjüngung mit/ohne Schalenwildeinfluss?
Kann die Baumartenzusammensetzung mit dem aktuellen Schalenwildeinfluss in Richtung der klimafitten Baumarten VBe, BAh, Ta verändert werden?
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