Weiserfläche

SG 8 Legiwald

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Gemeinde
Mels (SG)
Ort
Legiwald
Zentrumskoordinaten
2748000 / 1209500
Höhe
1050 m
Höhenstufe
Tannen-Buchenwälder der obermontanen Stufe
Standorttypen
18 Waldschwingel-Tannen-Buchenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Naturgefahren
Gerinneprozesse NaiS 1
Kontakt
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
30.11.2009
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
03.02.2026
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung

Repräsentativ für weitere Flächen im Perimeter
Viele Fichten auf Tannen-Buchen Standort.
Wie entwickelt sich der Bestand?
Kann mit einem Eingriff die Stabilität erhöht werden?
Wieviel Licht braucht die natürliche Verjüngung?

Methoden Beobachtung bei Einrichtung

Vollkluppierung

Chronologie

30.11.2009: Einrichtung

Gründe für und Fragestellungen

Repräsentativ für weitere Flächen im Perimeter
Viele Fichten auf Tannen-Buchen Standort.
Wie entwickelt sich der Bestand?
Kann mit einem Eingriff die Stabilität erhöht werden?
Wieviel Licht braucht die natürliche Verjüngung?


Methoden Beobachtung

Vollkluppierung


Fotostandorte

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03.11.2012: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen

Fotodokumentation


03.02.2026: Wirkungsanalyse

Beobachtungen

Zum Zeitpunkt der Einrichtung wiesen rund 40 % der Jungpflanzen Verbissschäden auf. Die Krautschicht reagiert stark auf Störungen und Standortbedingungen. In Lücken dominieren konkurrenzstarke Arten wie Brom- und Himbeere, in vernässten Bereichen Pestwurz, während im geschlossenen Bestand eine geringe Deckung vorherrscht.
Der aktuelle Anwuchs wird als grundsätzlich ausreichend eingeschätzt, zeigt jedoch kaum Entwicklung. Die Wirkung der Eingriffe auf die Stabilität ist sichtbar, nicht jedoch auf die Etablierung der gewünschten Baumarten. Schneereiche Winter und frühere Naturgefahrenprozesse prägen den Standort weiterhin.


Erkenntnisse

Die waldbaulichen Ziele in Bezug auf Gefüge und Bestandesstabilität wurden erreicht bzw. übertroffen. Die Reduktion des Fichtenanteils war bisher ohne Folgeschäden möglich und führte zu einer leichten Verbesserung der Stabilität. Der Eingriff mit seilgestützter Holzernte erwies sich als verhältnismässig und schonend.
Die Verjüngungsziele wurden hingegen klar verfehlt. Obwohl der vorhandene Anwuchs mengenmässig grundsätzlich ausreichend wäre, wird dessen Entwicklung durch den massiv zu hohen Schalenwildeinfluss verhindert. Damit bleibt offen, welche Lichtverhältnisse für eine erfolgreiche Verjüngung tatsächlich ausschlaggebend sind. Es fehlt zudem eine belastbare Definition von Sollmengen für Anwuchs und Aufwuchs.


Weiteres Vorgehen

Zur Klärung des Einflusses verschiedener Schutzmassnahmen auf die Verjüngung werden vier Kontrollflächen (15–25 m²) eingerichtet: gezäunt, mit Einzelschutz (Plantguard), mit chemischem Einzelschutz sowie ungeschützt. Der Anwuchs wird innerhalb und ausserhalb der Schutzmassnahmen markiert und systematisch beobachtet.
Die Kontrollflächen sollen alle 2–3 Jahre aufgenommen werden; zusätzlich werden für jede Fläche eigene Fotopunkte eingerichtet. Die Weiserfläche wird halbjährlich begangen, die Vergleichsbilder werden im Frühjahr 2026 wiederholt, die Fotopunkte der Kontrollflächen jährlich dokumentiert.
Die Fragestellungen und Etappenziele werden angepasst, das Anforderungsprofil revidiert. Die Weiserfläche wird weitergeführt, da weiterhin erheblicher Erkenntnisgewinn zu Verjüngung, Wildeinfluss und Klimaanpassung erwartet wird.


Fotos

Kommentare

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