Weiserfläche

GR 5010 Che d'Mot

  • Höhenstufen
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Gemeinde
Samnaun (GR)
Ort
Che d'Mot
Zentrumskoordinaten
2823406 / 1204584
Höhe
1870 m
Höhenstufe
Nadelwälder der subalpinen Stufe (ohne Föhren- und Arvenwälder)
Standorttypen
58 Typischer Preiselbeer-Fichtenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Kontakt
Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
28.07.2022
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
Nein
Massnahmen
30.09.2025: WildschadenverhütungPflanzungen
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Fragestellungen:
  • Welche Massnahmen eignen sich um den Wald zu "sanieren"? (Kosten/Nutzen und Zeitspanne/Verjüngungszeitraum)

  • Warum sind Fi-Ansätze in der Naturverjüngung nicht oder kaum vorhanden (Mutterbäume? Einstrahlung? ...)? (siehe auch WSZ!!)

  • Wann und warum hat sich die üppige Lä-Verjüngung entwickelt? Kann man die intensive Beweidung, resp. der Zeitpunkt ihrer Aufgabe mit dem grossen Lä-verj.-Schub in Verbindung setzen (Mineralerde, weniger Graskonkurrenz, Bodenverletzungen, ...)? (allenfalls vorhandene Fotos von früher von Andri Arquint, Jahrringzählung, ...)

 

 

Methoden Beobachtung bei Einrichtung

Vollkluppierung, Fotodokumentation

Chronologie

28.07.2022: Einrichtung

Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen

Fragestellungen:
  • Welche Massnahmen eignen sich um den Wald zu "sanieren"? (Kosten/Nutzen und Zeitspanne/Verjüngungszeitraum)

  • Warum sind Fi-Ansätze in der Naturverjüngung nicht oder kaum vorhanden (Mutterbäume? Einstrahlung? ...)? (siehe auch WSZ!!)

  • Wann und warum hat sich die üppige Lä-Verjüngung entwickelt? Kann man die intensive Beweidung, resp. der Zeitpunkt ihrer Aufgabe mit dem grossen Lä-verj.-Schub in Verbindung setzen (Mineralerde, weniger Graskonkurrenz, Bodenverletzungen, ...)? (allenfalls vorhandene Fotos von früher von Andri Arquint, Jahrringzählung, ...)

 

 


Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung

- Bis zum Jahr 1993 intensiv beweidet, dann im Rahmen eines Weidekonzeptes neu geregelt und nicht mehr beweidet ("Integral-Projekt" -> Akten evtl. im Archiv AWN Zuoz vorhanden)

- Waldbau-Projekt (verm. 1993-1995, genauere Infos bei Rvf. Andri Arquint anzufragen): Querfällungen, Arven-Aufforstungen ohne Wildschutzzäune, in der Umgebung (aber ausserhalb der WF) gibt es WSZ mit Lä-AV-Vbe-Aufforstungen

- Die in der WF vorhandene Lärchen-Verjüngung ist natürlich, Fi.-Verjüngung hat es praktisch keine

- Besondere Einflussfaktoren auf die Verjüngung: Schneebewegungen, hohe Einstrahlung (lockere Lä-Bestockung), Vegetationskonkurrenz, Wildeinfluss, evtl. zu wenige Fi-Samen?

- Zukünftig vermutete Standortverschiebung (Klimawandel): 56D à 54x/53*; d.h. immer noch Fichten dominierend, aber mehr Möglichkeiten für WFö, MBe, ZPa, Gebüsche (RHo, Lonicera, usw.)


Methoden Beobachtung

Vollkluppierung, Fotodokumentation


14.09.2023: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen

Der Lä-Altbestand ist stabil dazu findet man auch einige Lä-Verjüngungsansätze, vor allem im Aufwuchs. Ohne Massnahmen ist das Keimbett für einige wichtige BA ungünstig.

Das Angebot an Fi-Samen ist zu gering? Fi-verjüngung kann sich sehr wahrscheinlich natürlich etablieren, braucht aber ziemlich lang (ca. 20-30J ?).


Erkenntnisse

Ausgangslage nicht günstig, da Altbestand 100% Lä. Künftig werden folgende BA wichtig sein: Fi, WFö, Vb und Mb.

Technische Massnahmen nötig, damit andere BA aufwachsen können:

- Wildschutzzäune

- Säen (vor allem Fi, WFö)

- Pflanzung (vor allem Mb)

- Bodenschürfungen

- evtl. Querbäume gegen Schneegleiten


30.09.2025: Massnahme: Wildschadenverhütung, Pflanzungen
Massnahmentypen
Wildschadenverhütung Pflanzungen

Zielsetzung Massnahme

Klimawandel


Beobachtungen

  • Zaun mit vergleichbaren Verhältnissen: aufgeteilt in zwei Zaunflächen östlich und westlich der mittleren Lärche (in LeiNa aktuell nur eine dargestellt)

  • Zaunfläche (Wildschutz massiv) mit 4 Massnahmen-Varianten

    • Pflanzen (Mbe, ZPa und Wfö)

    • Schürfen und Säen (Fi und Wfö)

    • Nur Schürfung

    • Keine Massnahme


Fotos

Kommentare

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