GR 5010 Che d'Mot
Kontakt
- Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
- marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 28.07.2022
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- Nein
- Massnahmen
- 30.09.2025: WildschadenverhütungPflanzungen
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Fragestellungen:
Welche Massnahmen eignen sich um den Wald zu "sanieren"? (Kosten/Nutzen und Zeitspanne/Verjüngungszeitraum)
Warum sind Fi-Ansätze in der Naturverjüngung nicht oder kaum vorhanden (Mutterbäume? Einstrahlung? ...)? (siehe auch WSZ!!)
Wann und warum hat sich die üppige Lä-Verjüngung entwickelt? Kann man die intensive Beweidung, resp. der Zeitpunkt ihrer Aufgabe mit dem grossen Lä-verj.-Schub in Verbindung setzen (Mineralerde, weniger Graskonkurrenz, Bodenverletzungen, ...)? (allenfalls vorhandene Fotos von früher von Andri Arquint, Jahrringzählung, ...)
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Vollkluppierung, Fotodokumentation
Bestandesbeschreibung 28.07.2022
- Struktur: einschichtig
Bestandesbeschreibung 14.09.2023
Bestandesbeschreibung 30.09.2025
Bestandesentwicklung
Chronologie
28.07.2022: Einrichtung
Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen
Fragestellungen:
Welche Massnahmen eignen sich um den Wald zu "sanieren"? (Kosten/Nutzen und Zeitspanne/Verjüngungszeitraum)
Warum sind Fi-Ansätze in der Naturverjüngung nicht oder kaum vorhanden (Mutterbäume? Einstrahlung? ...)? (siehe auch WSZ!!)
Wann und warum hat sich die üppige Lä-Verjüngung entwickelt? Kann man die intensive Beweidung, resp. der Zeitpunkt ihrer Aufgabe mit dem grossen Lä-verj.-Schub in Verbindung setzen (Mineralerde, weniger Graskonkurrenz, Bodenverletzungen, ...)? (allenfalls vorhandene Fotos von früher von Andri Arquint, Jahrringzählung, ...)
Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung
- Bis zum Jahr 1993 intensiv beweidet, dann im Rahmen eines Weidekonzeptes neu geregelt und nicht mehr beweidet ("Integral-Projekt" -> Akten evtl. im Archiv AWN Zuoz vorhanden)
- Waldbau-Projekt (verm. 1993-1995, genauere Infos bei Rvf. Andri Arquint anzufragen): Querfällungen, Arven-Aufforstungen ohne Wildschutzzäune, in der Umgebung (aber ausserhalb der WF) gibt es WSZ mit Lä-AV-Vbe-Aufforstungen
- Die in der WF vorhandene Lärchen-Verjüngung ist natürlich, Fi.-Verjüngung hat es praktisch keine
- Besondere Einflussfaktoren auf die Verjüngung: Schneebewegungen, hohe Einstrahlung (lockere Lä-Bestockung), Vegetationskonkurrenz, Wildeinfluss, evtl. zu wenige Fi-Samen?
- Zukünftig vermutete Standortverschiebung (Klimawandel): 56D à 54x/53*; d.h. immer noch Fichten dominierend, aber mehr Möglichkeiten für WFö, MBe, ZPa, Gebüsche (RHo, Lonicera, usw.)
Methoden Beobachtung
Vollkluppierung, Fotodokumentation
Dokumentation
14.09.2023: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Der Lä-Altbestand ist stabil dazu findet man auch einige Lä-Verjüngungsansätze, vor allem im Aufwuchs. Ohne Massnahmen ist das Keimbett für einige wichtige BA ungünstig.
Das Angebot an Fi-Samen ist zu gering? Fi-verjüngung kann sich sehr wahrscheinlich natürlich etablieren, braucht aber ziemlich lang (ca. 20-30J ?).
Vollkluppierung
Erkenntnisse
Ausgangslage nicht günstig, da Altbestand 100% Lä. Künftig werden folgende BA wichtig sein: Fi, WFö, Vb und Mb.
Technische Massnahmen nötig, damit andere BA aufwachsen können:
- Wildschutzzäune
- Säen (vor allem Fi, WFö)
- Pflanzung (vor allem Mb)
- Bodenschürfungen
- evtl. Querbäume gegen Schneegleiten
30.09.2025: Massnahme: Wildschadenverhütung, Pflanzungen
- Massnahmentypen
- Wildschadenverhütung Pflanzungen
Zielsetzung Massnahme
Klimawandel
Beobachtungen
Zaun mit vergleichbaren Verhältnissen: aufgeteilt in zwei Zaunflächen östlich und westlich der mittleren Lärche (in LeiNa aktuell nur eine dargestellt)
Zaunfläche (Wildschutz massiv) mit 4 Massnahmen-Varianten
Pflanzen (Mbe, ZPa und Wfö)
Schürfen und Säen (Fi und Wfö)
Nur Schürfung
Keine Massnahme
Dokumentation
Fotos
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Kommentare
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