GR 5009 God da Munt
Kontakt
- Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
- marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 11.08.2021
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- Nein
- Massnahmen
- 04.11.2024: KontrollflächeKontrollzaun erstellenVKZ
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Gründe:
Im Rahmen des Weiserflächenkonzept Waldbaugeminschaft 5, Engadin wurde entschieden eine Weiserfläche in einer alten Aufforstung in der obersubalpinen Höhenstufe einzurichten. Ziel ist es dabei Klarheit mit dem Umgang mit alten Aufforstungen zu schaffen.
Fragestellungen:
Welches Lichtangebot ist nötig um natürliche Verjüngung zu erhalten?
Wie verhaltet sich die Vegetationskonkurrenz im Bezug zum Lichtangebot?
Wie verhalten sich die geschaffenen Strukturen in den waldbaulichen Eingriffen?
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Um die aufgelisteten Fragen beantworten zu können wurden in der Weiserfläche 3 Beobachtungs-perimeter (BP) ausgeschieden (Abbildung 7). Die Ausscheidung erfolgte infolge von verschiedenen Eingriffstärken und Varianten.
- BP1: sehr schwacher Eingriff Jahr 1999
- BP2: gezielter geschaffener Vorhang Jahr 2015
- BP3: starker Eingriff im Bereich der Seillinie 2015
Bestandesbeschreibung 11.08.2021
- Entwicklungsstufe: schwaches Baumholz
- Struktur: einschichtig
- Schlussgrad: aufgelöst
Bestandesbeschreibung 04.11.2024
Bestandesbeschreibung 21.08.2025
Bestandesentwicklung
Chronologie
11.08.2021: Einrichtung
Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen
Gründe:
Im Rahmen des Weiserflächenkonzept Waldbaugeminschaft 5, Engadin wurde entschieden eine Weiserfläche in einer alten Aufforstung in der obersubalpinen Höhenstufe einzurichten. Ziel ist es dabei Klarheit mit dem Umgang mit alten Aufforstungen zu schaffen.
Fragestellungen:
Welches Lichtangebot ist nötig um natürliche Verjüngung zu erhalten?
Wie verhaltet sich die Vegetationskonkurrenz im Bezug zum Lichtangebot?
Wie verhalten sich die geschaffenen Strukturen in den waldbaulichen Eingriffen?
Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung
Aus alten Wirtschaftsplänen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) konnten entnommen werden, dass in den Wälder Munt und Muntatsch zwischen 1868-1907 rund 380'000 Lä/ Av/ Fi/ WFö/ BFö und ev. andere Bäume gepflanzt wurden. Weitere Pflanzungen erfolgten in den Jahren 1907-1950 jedoch ohne Angaben an Mengen. In den 50er Jahren erfolgten weitere Ersatzpflanzungen von rund 1000 Lärchen und 3600 Arven in diesem Gebiet.
Methoden Beobachtung
Um die aufgelisteten Fragen beantworten zu können wurden in der Weiserfläche 3 Beobachtungs-perimeter (BP) ausgeschieden (Abbildung 7). Die Ausscheidung erfolgte infolge von verschiedenen Eingriffstärken und Varianten.
- BP1: sehr schwacher Eingriff Jahr 1999
- BP2: gezielter geschaffener Vorhang Jahr 2015
- BP3: starker Eingriff im Bereich der Seillinie 2015
Formulare
Dokumentation
Vollkluppierung
04.11.2024: Massnahme: Kontrollfläche, Kontrollzaun erstellen, VKZ
- Massnahmentypen
- Kontrollfläche Kontrollzaun erstellen VKZ
Zielsetzung Massnahme
Vereinfachte Kontrollzaunflächenpaare (VKZ)
Beobachtungen
Kontrollzaun
Der Zaun ist 6x6m gross und 2m hoch, aus Eisenstangen gebaut. Die Sonnenscheindauer beträgt im Zaun ca. 4h. Im oberen Teil des Zaunes gibt es einige gut eingebettete Felsblöcke, sonst ist die Fläche grossenteils von Gras überwachsen. An einigen Stellen findet man Mineralerde. Es gibt einen Wurzelstock im unteren Bereich, sowie liegendes Totholz, das auf der Fläche verteilt ist. Aufgrund der trockenen Bedingungen an diesem Standort vermodert hier das Totholz aber nicht und kann somit nicht als Verjüngungssubstrat dienen. Ausserhalb des Zaunes, auf der westlichen Seite (links im Bild), findet man zwei Lärchen, eine am unteren und eine am oberen Rand. Auf der östlichen Seite (rechts im Bild) gibt es zwei Arven, beide im auf der Höhe des oberen Drittels der Zaunfläche. Auf der ganzen Fläche wurde kein einziger Keimling gefunden.
Kontrollfläche
Die zwei rot markierten Pfählen zeigen den oberen Rand der Kontrollfläche. Die Sonnenscheindauer beträgt auf der Kontrollfläche ca. 8.5h. Im oberen Teil der Fläche gibt es einige gut eingebettete Felsblöcke, sowie lose Steine. Die Fläche ist sonst grossenteils von Gras überwachsen, mit der Ausnahme eines Wildwechsels, der quer durch die Fläche verläuft, von Südwesten nach Nordosten (im Bild von unten links nach oben rechts). An einigen Stellen findet man Mineralerde. Es gibt einen Wurzelstock in der oberen rechten Ecke, sowie liegendes Totholz, das auf der Fläche verteilt ist. Aufgrund der trockenen Bedingungen an diesem Standort vermodert hier das Totholz aber nicht und kann somit nicht als Verjüngungssubstrat dienen. Ausserhalb der Fläche gibt es am oberen Rand mehr Steine und Felsblöcke, sowie einen weiteren Wurzelstock oben rechts. Auf der ganzen Fläche wurde kein einziger Keimling gefunden.
21.08.2025: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Vegetationskonkurrenz: Mässig
Verbiss: Mässig
Verjüngung: Av (2% DG)
Fotos
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Kommentare
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