Placette témoin

GR 5009 God da Munt

  • Étages de végétation
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Commune
Samedan (GR)
Lieu
God da Munt
Coordonnées du centre
2785765 / 1157137
Altitude
1990 m
Étage altitudinal
Arolières et mélézins de l'étage subalpin supérieur
Types de station
59L Arolière à Laser NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Contact
Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
marco.vanoni@awn.gr.ch
Résumé
Date d'installation
11.08.2021
Statut
actif
Analyse des effets
Non
Mesures
04.11.2024: KontrollflächeKontrollzaun erstellenVKZ
Raisons du choix de la placette et questions posées à la configuration
Gründe:

Im Rahmen des Weiserflächenkonzept Waldbaugeminschaft 5, Engadin wurde entschieden eine Weiserfläche in einer alten Aufforstung in der obersubalpinen Höhenstufe einzurichten. Ziel ist es dabei Klarheit mit dem Umgang mit alten Aufforstungen zu schaffen.

Fragestellungen:
  • Welches Lichtangebot ist nötig um natürliche Verjüngung zu erhalten?

  • Wie verhaltet sich die Vegetationskonkurrenz im Bezug zum Lichtangebot?

  • Wie verhalten sich die geschaffenen Strukturen in den waldbaulichen Eingriffen?

Méthodes d'observation à la configuration

Um die aufgelisteten Fragen beantworten zu können wurden in der Weiserfläche 3 Beobachtungs-perimeter (BP) ausgeschieden (Abbildung 7). Die Ausscheidung erfolgte infolge von verschiedenen Eingriffstärken und Varianten.

-       BP1: sehr schwacher Eingriff Jahr 1999

-       BP2: gezielter geschaffener Vorhang Jahr 2015

-       BP3: starker Eingriff im Bereich der Seillinie 2015

Chronologie

11.08.2021: Mise en place

Raisons du choix de la placette et questions posées

Gründe:

Im Rahmen des Weiserflächenkonzept Waldbaugeminschaft 5, Engadin wurde entschieden eine Weiserfläche in einer alten Aufforstung in der obersubalpinen Höhenstufe einzurichten. Ziel ist es dabei Klarheit mit dem Umgang mit alten Aufforstungen zu schaffen.

Fragestellungen:
  • Welches Lichtangebot ist nötig um natürliche Verjüngung zu erhalten?

  • Wie verhaltet sich die Vegetationskonkurrenz im Bezug zum Lichtangebot?

  • Wie verhalten sich die geschaffenen Strukturen in den waldbaulichen Eingriffen?


Histoire du peuplement/gestion antérieure

Aus alten Wirtschaftsplänen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) konnten entnommen werden, dass in den Wälder Munt und Muntatsch zwischen 1868-1907 rund 380'000 Lä/ Av/ Fi/ WFö/ BFö und ev. andere Bäume gepflanzt wurden. Weitere Pflanzungen erfolgten in den Jahren 1907-1950 jedoch ohne Angaben an Mengen. In den 50er Jahren erfolgten weitere Ersatzpflanzungen von rund 1000 Lärchen und 3600 Arven in diesem Gebiet.


Méthodes d'observation

Um die aufgelisteten Fragen beantworten zu können wurden in der Weiserfläche 3 Beobachtungs-perimeter (BP) ausgeschieden (Abbildung 7). Die Ausscheidung erfolgte infolge von verschiedenen Eingriffstärken und Varianten.

-       BP1: sehr schwacher Eingriff Jahr 1999

-       BP2: gezielter geschaffener Vorhang Jahr 2015

-       BP3: starker Eingriff im Bereich der Seillinie 2015


Inventaire pied par pied

04.11.2024: Mesure: Kontrollfläche, Kontrollzaun erstellen, VKZ
Types de mesures
Kontrollfläche Kontrollzaun erstellen VKZ

Objectif de l'intervention

Vereinfachte Kontrollzaunflächenpaare (VKZ)


Observations

Kontrollzaun

Der Zaun ist 6x6m gross und 2m hoch, aus Eisenstangen gebaut. Die Sonnenscheindauer beträgt im Zaun ca. 4h. Im oberen Teil des Zaunes gibt es einige gut eingebettete Felsblöcke, sonst ist die Fläche grossenteils von Gras überwachsen. An einigen Stellen findet man Mineralerde. Es gibt einen Wurzelstock im unteren Bereich, sowie liegendes Totholz, das auf der Fläche verteilt ist. Aufgrund der trockenen Bedingungen an diesem Standort vermodert hier das Totholz aber nicht und kann somit nicht als Verjüngungssubstrat dienen. Ausserhalb des Zaunes, auf der westlichen Seite (links im Bild), findet man zwei Lärchen, eine am unteren und eine am oberen Rand. Auf der östlichen Seite (rechts im Bild) gibt es zwei Arven, beide im auf der Höhe des oberen Drittels der Zaunfläche. Auf der ganzen Fläche wurde kein einziger Keimling gefunden.

Kontrollfläche

Die zwei rot markierten Pfählen zeigen den oberen Rand der Kontrollfläche. Die Sonnenscheindauer beträgt auf der Kontrollfläche ca. 8.5h. Im oberen Teil der Fläche gibt es einige gut eingebettete Felsblöcke, sowie lose Steine. Die Fläche ist sonst grossenteils von Gras überwachsen, mit der Ausnahme eines Wildwechsels, der quer durch die Fläche verläuft, von Südwesten nach Nordosten (im Bild von unten links nach oben rechts). An einigen Stellen findet man Mineralerde. Es gibt einen Wurzelstock in der oberen rechten Ecke, sowie liegendes Totholz, das auf der Fläche verteilt ist. Aufgrund der trockenen Bedingungen an diesem Standort vermodert hier das Totholz aber nicht und kann somit nicht als Verjüngungssubstrat dienen. Ausserhalb der Fläche gibt es am oberen Rand mehr Steine und Felsblöcke, sowie einen weiteren Wurzelstock oben rechts. Auf der ganzen Fläche wurde kein einziger Keimling gefunden.


Esquisse de situation

lagesituationgoddamunt.png kartenausschnitte_god_da_munt_samedan_profil.jpg

Divers

zaun.jpg kontrolle.jpg
21.08.2025: Observation/visite intermédiaire

Observations

Vegetationskonkurrenz: Mässig

Verbiss: Mässig

Verjüngung: Av (2% DG)


Photos

Commentaires

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