Weiserfläche

GR 5002 Chanfuorns / Clisura

  • Höhenstufen
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Gemeinde
Valsot (GR)
Ort
Chanfuorns
Zentrumskoordinaten
2826219 / 1190545
Höhe
1320 m
Höhenstufe
Fichtendominierte Wälder der hochmontanen Stufe
Standorttypen
54 Typischer Perlgras-Fichtenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
55 Ehrenpreis-Fichtenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Naturgefahren
Lawinen NaiS 1
Stichworte Massnahmen
Verjüngung mit Löchern
Stichworte Holzernte
Holz liegen lassen
Kontakt
Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
11.06.2009
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
Nein
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung

Gründe:

  • da die Lärche den Anforderungen auf diesen steinschlaggefährdeten und flachgründigen Standorten besser gerecht wird (dickborkig; Herzwurzler), hier aber auf einem typischen Fichtenwaldstandort stockt.

  • hohe Ansprüche der Lärche an Lichtverfügbarkeit bei Verjüngung besonders in nordexponierten + schattigen Lagen

Fragestellungen:

  • Wie entwickelt sich die Lärchenverjüngung unter verschieden grossen Lochöffnungen?

  • Kann sich die Lärchenverjüngung gegenüber der Fichte behaupten? Welchen Einfluss hat das Wild auf die Baumartenverjüngung?    

Methoden Beobachtung bei Einrichtung
  •  Verjüngungssituation (Keimung, An- und Aufwuchs) unter Lochhieben verschiedener Öffnungsgrösse

  • Deckung/ Zusammensetzung der Bodenvegatation als potentiellem Verjüngungskonkurrent  

  • Vergleich Verjüngungssituation in eingezäunten / freien Flächen  

  • Einschätzung Verbissschäden

Chronologie

11.06.2009: Einrichtung

Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen

Gründe:

  • da die Lärche den Anforderungen auf diesen steinschlaggefährdeten und flachgründigen Standorten besser gerecht wird (dickborkig; Herzwurzler), hier aber auf einem typischen Fichtenwaldstandort stockt.

  • hohe Ansprüche der Lärche an Lichtverfügbarkeit bei Verjüngung besonders in nordexponierten + schattigen Lagen

Fragestellungen:

  • Wie entwickelt sich die Lärchenverjüngung unter verschieden grossen Lochöffnungen?

  • Kann sich die Lärchenverjüngung gegenüber der Fichte behaupten? Welchen Einfluss hat das Wild auf die Baumartenverjüngung?    


Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung

 - Holzschlag 1996 & Windwurf 1997 (führte zur Lochvergösserung)
 --> 2 verschieden grosse Verjüngungslöcher:
             - oberer Verjüngungskegel: 55 a
             - unterer Verjüngungskegel: 30 a
 - Einrichtung von 2 Verbiss-Kontrollzäunen & -flächen + Erstaufnahmen 1998
 - erneute Aufnahme von Kontrollzäunen + Kontrollflächen 2001
 - Einrichtung NaiS-Weiserfläche 2009


Methoden Beobachtung

  •  Verjüngungssituation (Keimung, An- und Aufwuchs) unter Lochhieben verschiedener Öffnungsgrösse

  • Deckung/ Zusammensetzung der Bodenvegatation als potentiellem Verjüngungskonkurrent  

  • Vergleich Verjüngungssituation in eingezäunten / freien Flächen  

  • Einschätzung Verbissschäden


Situationsskizzen

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Fotos

Kommentare

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