GR 2001 Wiesli
- Gemeinde
- Conters i. P. (GR)
- Ort
- Wiesli
- Zentrumskoordinaten
- 2780052 / 1196031
- Höhe
- 1460 m
- Höhenstufe
- Tannen-Fichtenwälder der hochmontanen Stufe: Haupt- und Nebenareal
- Standorttypen
- 51 Typischer Labkraut-Tannen-Fichtenwald (Haupt- und Nebenareal) NaiS 2A NaiS 2B Tree App
- Naturgefahren
- Rutschungen, Erosion, Murgänge NaiS 1
- Stichworte Fragestellungen
- Ta-Verjüngung
Kontakt
- Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
- marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 04.07.2011
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- 27.05.2021
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Fragestellung
Inwiefern lässt sich die Tanne fördern?
Welchen Einfluss hat Beweidung auf Verjüngungssituation (auf eine längere Zeitperiode betrachtet)?
Gründe für WF
keine Vorverjüngung vorhanden, Eingriff erfolgte mit dem Ziel, die Oberschicht zu fördern und auf dem Boden die Ansamung zu ermöglichen
Verjüngungsziel zur Weisstanne wurden festgelegt
Zielsetzung
Der Bestand soll längerfristig einen Anteil von 30 % Tannen haben.
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
visuelle Beobachtung mit Zäune, welche die Beweidung ausschliessen
Zäunungen mit Naturverjüngung und Pflanzungen
- Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting
Sofern sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, sind die Fragen geklärt. Allerdings ist der Einfluss der Beweidung noch nicht klar. Um diese Frage zu beantworten, wäre es sinnvoll die Hälfte der Fläche einzuzäunen. Somit könnte der Einfluss der Beweidung auf die Keimlinge und die Baumartenzusammensetzung erhoben werden. Die Fotoserien werden dazu weitergeführt. Es wird ein Verjüngungsplan gezeichnet, der die Verjüngungsansätze auf der ganzen Fläche skizziert und Fotos mit einer kurzen Beschreibung dienen der weiteren Dokumentation. Evtl. könnte man zwei Quadrate zur detaillierteren Untersuchung abstecken.
Bestandesbeschreibung 04.07.2011
Bestandesbeschreibung 27.05.2021
Bestandesbeschreibung 03.06.2022
Bestandesbeschreibung 24.06.2023
Bestandesentwicklung
Chronologie
04.07.2011: Einrichtung
Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen
Fragestellung
Inwiefern lässt sich die Tanne fördern?
Welchen Einfluss hat Beweidung auf Verjüngungssituation (auf eine längere Zeitperiode betrachtet)?
Gründe für WF
keine Vorverjüngung vorhanden, Eingriff erfolgte mit dem Ziel, die Oberschicht zu fördern und auf dem Boden die Ansamung zu ermöglichen
Verjüngungsziel zur Weisstanne wurden festgelegt
Zielsetzung
Der Bestand soll längerfristig einen Anteil von 30 % Tannen haben.
Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung
Seilschlag 2008 (LeiNa 2009-97-63)
Seilschlag 2009 (LeiNa 2009-97-99)
2 Kontrollzäune 2009 (2 x 10x10m) LeiNa 2009-97-80
Schneedruck 2009 (LeiNa 2009-97-106)
Käferbäume 2010 (LeiNa 2010-97-161)
Methoden Beobachtung
visuelle Beobachtung mit Zäune, welche die Beweidung ausschliessen
Zäunungen mit Naturverjüngung und Pflanzungen
Pläne/Karten/Skizzen
Dokumentation
27.05.2021: Wirkungsanalyse
Beobachtungen
Mit dieser Weiserfläche soll die Frage beantwortet werden, inwiefern sich die Tanne fördern lässt und was der Effekt der Beweidung auf das Aufkommen der Tanne ist. Unter anderem dienen Zäune, welche die Beweidung ausschliessen dazu, diesen Effekt aufzuzeigen.
siehe Protokoll
Erkenntnisse
Wie entwickelt sich die Verjüngung mit Beweidung?
Die Entwicklung verläuft gut, vermutlich ohne Entmischung durch das Vieh. Auf die Baumartenzusammensetzung wirkt mutmasslich vor allem das Wild. Konzentratselektierer wie das Reh suchen sich v.a. Tanne und Fichte, während Kühe eher Vogelbeeren fressen aber nicht Tannen. Das Wild hat auf die Baumartenvielfalt und Diversität den grösseren Einfluss als das Vieh.
Wo Heidelbeere vorkommt, ist der Weidedruck schwächer und es können Fichten aufkommen. Allerdings fehlen Tanne, Bergahorn und Vogelbeere, welche im Zaun vorhanden sind. Auf die Verjüngung wirken demnach mehrere Faktoren: Beweidung, Wild und Kleinstandörtliche Unterschiede (diese wirken sich wiederum auf die Tiere aus).
Leitfragen
1. Bestätigen die Ergebnisse bisherige Erfahrungen und vorhandenes Wissen?
2. Sollten Anpassungen an der bisherigen waldbaulichen Praxis vorgenommen werden?
3. Sind weiterführende Abklärungen oder Forschungsarbeiten erforderlich?
4. Sollten die verbindlichen Vorgaben (u.a. NaiS) geprüft oder angepasst werden?
Weiteres Vorgehen
Es stellen sich andere oder zusätzliche Fragen. Die Etappenziele müssen angepasst werden.
Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting?
Sofern sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, sind die Fragen geklärt. Allerdings ist der Einfluss der Beweidung noch nicht klar. Um diese Frage zu beantworten, wäre es sinnvoll die Hälfte der Fläche einzuzäunen. Somit könnte der Einfluss der Beweidung auf die Keimlinge und die Baumartenzusammensetzung erhoben werden. Die Fotoserien werden dazu weitergeführt. Es wird ein Verjüngungsplan gezeichnet, der die Verjüngungsansätze auf der ganzen Fläche skizziert und Fotos mit einer kurzen Beschreibung dienen der weiteren Dokumentation. Evtl. könnte man zwei Quadrate zur detaillierteren Untersuchung abstecken.
Formulare
Dokumentation
03.06.2022: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Erhebung Verjüngungssituation
Dokumentation
24.06.2023: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Zaun aufstellen
Aufnahme der Verjüngung innerhalb des Zaunes
(Fotos, Verjüngungsplan, BA-Zusammensetzung)
Dokumentation
Fotos
Fotos vergleichen
Kommentare
Fragen, Anregungen oder Anmerkungen zur Fläche/zum Beobachtungspunkt? «2001 Wiesli»?
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