BE 9 Urseni
- Gemeinde
- Hasliberg (BE)
- Ort
- Urseni
- Zentrumskoordinaten
- 2658180 / 1177220
- Höhe
- 1200 m
- Höhenstufe
- Buchenwälder der untermontanen Stufe
- Standorttypen
- 8a Typischer Waldhirsen-Buchenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
- 13a Typischer Linden-Buchenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
- Naturgefahren
- Lawinen NaiS 1
- Stichworte Massnahmen
- JungwaldpflegeZ-Baum-PflegeVerjüngung einleitenStabilitätsdurchforstungEingriff im StarkholzBaumartenmischungInstabile Bäume entfernen
- Stichworte Fragestellungen
- BaumartenmischungBergahorn-VerjüngungEntwicklung Lbh VerjüngungJungwaldpflegeNaturverjüngungVerjüngungs-EinleitungSchneebruch
- Stichworte Holzernte
- motormanuell bodengestütztHelikopter
Kontakt
- Suisse Nais
- no-reply@suissenais.ch
- Samuel Schmutz
- samuel.schmutz@be.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 16.06.2009
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- 14.07.2020
- Massnahmen
- 17.05.2021: Z-Baum-Pflege
- 16.05.2011: StabilitätsdurchforstungJungwaldpflege
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Repräsentativ für südgerichtete Lawinenschutzwälder am Hasliberg in der untermontanen Zone.
- Kommt die Naturverjüngung in gewünschter Baumartenzusammensetzung?
- Laubholzverjüngung und Nassschneefälle -> wie geht das langfristig zusammen?
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Entwicklung der Verjüngung
- Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting
Nein.
Zentrale Erkenntnisse
Verjüngungseinleitung mit "guter" Lückengrösse führt an diesem Standort zu grosser Baumartenpalette (Bu, Ki, Fi, BAh, Li, BUl).
Keine flächigen Nassschneeschäden, nur einzelne Wipfelbrüche erkennbar.
Li konkurrenzstärker als BAh.
Bestandesbeschreibung 16.06.2009
- Struktur: mehrschichtig
Bestandesbeschreibung 16.05.2011
- Entwicklungsstufe: Jungwuchs/Dickung
Bestandesbeschreibung 28.09.2016
Bestandesbeschreibung 14.07.2020
- Struktur: mehrschichtig
- Wildeinfluss: klein
Bestandesbeschreibung 17.05.2021
- Schlussgrad: gedrängt
Bestandesbeschreibung 14.04.2026
- Entwicklungsstufe: mittleres Baumholz
- Struktur: mehrschichtig
- Schlussgrad: normal
- Wildeinfluss: klein
Bestandesentwicklung
Chronologie
16.06.2009: Einrichtung
Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen
Repräsentativ für südgerichtete Lawinenschutzwälder am Hasliberg in der untermontanen Zone.
- Kommt die Naturverjüngung in gewünschter Baumartenzusammensetzung?
- Laubholzverjüngung und Nassschneefälle -> wie geht das langfristig zusammen?
Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung
- Lärchen sind wahrscheinlich gepflanzt worden
- Leichte bis starke Stabilitätsdurchforstung 1999 und 2007
Methoden Beobachtung
Entwicklung der Verjüngung
Pläne/Karten/Skizzen
Formulare
16.05.2011: Massnahme: Stabilitätsdurchforstung, Jungwaldpflege
- Massnahmentypen
- Stabilitätsdurchforstung Jungwaldpflege
Zielsetzung Massnahme
Pflege des Jungwuchses und der Dickung, um Stabilität zu fördern.
Beobachtungen
Jungwuchs- und Dickungspflege (Stabilitätsdurchforstung) oberhalb Wanderweg
Holzentnahme
Keine
- Eingriffsfläche
- 0.47 ha
- Beiträge
- 2621 Fr./ha
28.09.2016: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Sehr üppiger Jungwuchs mit grosser Baumartenpalette (Bu, Li, Ul, Fi, Bah). Bis jetzt keine Nassschneeschäden erkennbar. Die Fichte soll im vorhandenen Anteil (ca. 30%) bestehen bleiben um die Laubhölzer zu erziehen (insbesondere Bu).
Formulare
Erkenntnisse
Aufgrund des üppigen Jungwuchs konnten beim Fotostandort 2 die Fotos nicht nach gewünschtem Ausschnitt durchgeführt werden. Die Fotostandort 2-Markierung konnte nicht gefunden werden, deshalb wurde er an der vermuteten Position neu markiert.
14.07.2020: Wirkungsanalyse
Beobachtungen
In Lücke Dickung mit geschlossenem Kronendach. Grosse Baumartenpalette (Bu, Ki, Fi, Bah, Li, Bul). Keine flächigen Nassschneeschäden, nur einzelne Wipfelbrüche erkennbar.
Strukturierter, stabiler Bestand mit vielfältiger Baumartenmischung. Li wachsen gut, geringer Wildeinfluss. Ohne grossen Aufwände sehr schönes Waldbild
Holzschlag/Stabilitätspflege: Schutzwirkung langfristig erhalten/erhöht. Auf Wiese neben Bestand immer wieder Gleitschneerutsche.
Erkenntnisse
Feiner Holzschlag mit Vorverjüngung führt zu schöner, artenreicher Verjüngung.
Fichten wurden flächig gepflanzt, zur Einmischung von Fichten wären Ergänzungspflanzungen ausreichend. Einzelne Fichten zur Erziehung Lbh und für Naturgefahr Lawine erwünscht.
Li konkurrenzstärker als BAh; BAh zum Teil untergegangen, da zu wenig konsequent freigestellt.
Für Abwehr Gleitschneelawinen Nadelholz notwendig, aber Ta wachsen hier schlecht.
Zellenpflege führt eher zur Homogenisierung. Durch Zellenpflege viele Li, Ki vorhanden, aber nur in Kollektivstabilität. Jetzt ist Ausbildung Stabilitätsträger durch Freistellen von Individuen entscheidend.
Bestand gut für Klimawandel gewappnet.
Standort eher 13a als 8a.
Leitfragen
Naturverjüngung in gewünschter Baumartenzusammensetzung?
Ist erreicht worden, Holzschläge für Verjüngungseinleitung gelungen, Jungwaldpflege ist aber optimierbar (konsequente Z-Baum-Pflege). Fichten gepflanzt in einzelnen Rotten. Li konkurrenzstärker als BAh (-> BAh zu wenig stark freigestellt, ist untergegangen).Nassschneeschäden?
Keine flächendeckenden Nasschneschäden vorhanden, einzelne Wipfelbrüche vorhanden. Aber auf tolerierbarem Niveau (kein Einfluss Schutzwirkung).
Weiteres Vorgehen
Beobachten von Bestand nach kommendem Pflegeeingriff (und weiteren allfälligen Eingriffen)
Anpassungen Fragestellungen und Beobachtungssetting?
Nein.
Formulare
Dokumentation
17.05.2021: Massnahme: Z-Baum-Pflege
- Massnahmentypen
- Z-Baum-Pflege
Zielsetzung Massnahme
Stabilitätsträger mit gleichmässigen Kronen ausformen
Beobachtungen
Z-Baum-Pflege
Ausführunszeitpunkt 2021; Monat unbekannt
Pläne/Karten/Skizzen
Holzentnahme
Keine.
- Eingriffsfläche
- 1.15 ha
- Beiträge
- 4500 Fr./ha
Formulare
Fotos
Fotos vergleichen
Kommentare
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