Weiserfläche

GR 5108 Costeras

  • Höhenstufen
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Gemeinde
Val Müstair (GR)
Ort
Costeras
Zentrumskoordinaten
2827945 / 1165830
Höhe
1515 m
Höhenstufe
Fichtendominierte Wälder der hochmontanen Stufe
Standorttypen
55* Schneesimsen-Fichtenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
54 Typischer Perlgras-Fichtenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Kontakt
Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
27.07.2023
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
Nein
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Gründe:
  • Klimafitte Baumarten, Wildeinfluss, Trockenheit, Verjüngungsförderung

Fragestellungen:
  • Wie wichtig sind die verschiedenen limitierenden Faktoren (Trockenheit, Vergrasung, Wilddruck) für die Verjüngungsdynamik?

  • Sind Wildschutz, Bewässerung und Entfernung vom dicken Grasschicht notwendige Massnahmen, um langfristig geeignete Verjüngung einzuleiten?

  • Welche Baumarten zeigen die höchsten Überlebensraten in den Pflanzungen?

  • Gibt es immergrüne Baumarten, die an die trockenen lokalen Bedingungen angepasst sind und zur Schutzfunktion des Bestandes beitragen können?

Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Zu beobachten:
  • Überlebensraten der bepflanzten Individuen mit und ohne Bewässerung

  • Anzahl und Art Keimlinge in geschürften und nicht geschürften Flächen mit und ohne Wildschutz

  • Verbissintensität ausserhalb WSZ

Chronologie

27.07.2023: Einrichtung

Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen

Gründe:
  • Klimafitte Baumarten, Wildeinfluss, Trockenheit, Verjüngungsförderung

Fragestellungen:
  • Wie wichtig sind die verschiedenen limitierenden Faktoren (Trockenheit, Vergrasung, Wilddruck) für die Verjüngungsdynamik?

  • Sind Wildschutz, Bewässerung und Entfernung vom dicken Grasschicht notwendige Massnahmen, um langfristig geeignete Verjüngung einzuleiten?

  • Welche Baumarten zeigen die höchsten Überlebensraten in den Pflanzungen?

  • Gibt es immergrüne Baumarten, die an die trockenen lokalen Bedingungen angepasst sind und zur Schutzfunktion des Bestandes beitragen können?


Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung

  • 2014: auf 1.4 ha in einer Mulde im Westen der BF wurde der Altbestand geräumt und mit einer bewässerten und vom Wild geschützten Pflanzung von verschiedenen Laubbaumarten (BAh, Eichen, Bi, VBe, MBe, …) ersetzt; drei kleinere Flächen wurden mit ähnlichen Massnahmen behandelt

  • 2014: Masterarbeit von Lea Grass: „Fehlende Verjüngung im Lärchenwald bei Valchava“

  • 2021: wurde im Rahmen eines Waldbau-Workshops die Fläche besucht und die Verjüngungsproblematik angegangen


Methoden Beobachtung

Zu beobachten:
  • Überlebensraten der bepflanzten Individuen mit und ohne Bewässerung

  • Anzahl und Art Keimlinge in geschürften und nicht geschürften Flächen mit und ohne Wildschutz

  • Verbissintensität ausserhalb WSZ


Fotos

Kommentare

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