GR 5106 Sfondraz
Kontakt
- Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
- marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
- Einrichtungsdatum
- 16.08.2022
- Status
- aktiv
- Wirkungsanalyse
- Nein
- Massnahmen
- 31.05.2024: VKZ
- Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Gründe:
Alte Pflanzungen, Erfolg von Durchforstung und Dickungspflege in Bezug auf Artenzusammensetzung, Klimafitness
Einziger Laubmischwald im Ober- und Unterengadin. Hohe Baumartenvielfalt, erhöht die genetische Vielfalt der Region. Kann die vorhandene Vielfalt mittels einem Verjüngungsförderungsschlag, sowie künftig Jungwaldpflege, gefördert werden? Führen die Massnahmen zur erwünschten Beschleunigung der Entwicklung in Richtung Laubmischwald?
Hypothese: Entwickelt sich der Standort wie angenommen Richtung 18*? Wie entwickelt sich die Buche, beginnt sie zu dominieren?
Fragestellungen:
Kann die heute vorhandene Vielfalt in Brentsch Sot mittels einem Verjüngungsförderungsschlag, sowie später zu erfolgenden Jungwaldpflegeeingriffen, gefördert werden?
Führen die Massnahmen zur erwünschten Beschleunigung der Entwicklung in Richtung Laubmischwald?
Welchen Einfluss übt das Wild auf die Verjüngung aus? Verhindert der Wildeinfluss das Aufkommen der Weisstannenverjüngung?
Wie entwickelt sich die Buche, beginnt sie zu dominieren?
- Methoden Beobachtung bei Einrichtung
Parameter der Beobachtung:
Abgeleitet aus NaiS-Formular 2 (Klimawandel)
Mischung in An- und Aufwuchs zielgerecht gemäss Standorttyp 18* (15)?
Genügend entwicklungsfähige Bäume in mindestens 3 Durchmesserklassen, Verhältnis ausgeglichener als 2022
Deckungsgrad mind. Ca. 70%
Lotrechte Stämme mit guter Verankerung, gleichmässig geformte Kronen
Weiterhin keine starke Vegetationskonkurrenz, maximal 1/3 der Fläche (=Minimalprofil). Schneebeere?
Tanne/Buche auf mindestens 5% der Fläche
Mindestens gleich hohe Artenvielfalt wie 2022
Bestandesbeschreibung 16.08.2022
- Struktur: mehrschichtig
Bestandesbeschreibung 31.05.2024
Bestandesbeschreibung 23.10.2024
Bestandesentwicklung
Chronologie
16.08.2022: Einrichtung
Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen
Gründe:
Alte Pflanzungen, Erfolg von Durchforstung und Dickungspflege in Bezug auf Artenzusammensetzung, Klimafitness
Einziger Laubmischwald im Ober- und Unterengadin. Hohe Baumartenvielfalt, erhöht die genetische Vielfalt der Region. Kann die vorhandene Vielfalt mittels einem Verjüngungsförderungsschlag, sowie künftig Jungwaldpflege, gefördert werden? Führen die Massnahmen zur erwünschten Beschleunigung der Entwicklung in Richtung Laubmischwald?
Hypothese: Entwickelt sich der Standort wie angenommen Richtung 18*? Wie entwickelt sich die Buche, beginnt sie zu dominieren?
Fragestellungen:
Kann die heute vorhandene Vielfalt in Brentsch Sot mittels einem Verjüngungsförderungsschlag, sowie später zu erfolgenden Jungwaldpflegeeingriffen, gefördert werden?
Führen die Massnahmen zur erwünschten Beschleunigung der Entwicklung in Richtung Laubmischwald?
Welchen Einfluss übt das Wild auf die Verjüngung aus? Verhindert der Wildeinfluss das Aufkommen der Weisstannenverjüngung?
Wie entwickelt sich die Buche, beginnt sie zu dominieren?
Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung
Ehemalig befand sich auf der Fläche Brentsch Sot ein Pflanzgarten für Alleebäume. Diesem entstammen beispielsweise die Weisstannen und Arven
Bereits vorhandene Daten: Siehe Dokumentation Ersatzmassnahmen Innbrücke Vulpera: Erster Beschrieb für Sfondraz.
Methoden Beobachtung
Parameter der Beobachtung:
Abgeleitet aus NaiS-Formular 2 (Klimawandel)
Mischung in An- und Aufwuchs zielgerecht gemäss Standorttyp 18* (15)?
Genügend entwicklungsfähige Bäume in mindestens 3 Durchmesserklassen, Verhältnis ausgeglichener als 2022
Deckungsgrad mind. Ca. 70%
Lotrechte Stämme mit guter Verankerung, gleichmässig geformte Kronen
Weiterhin keine starke Vegetationskonkurrenz, maximal 1/3 der Fläche (=Minimalprofil). Schneebeere?
Tanne/Buche auf mindestens 5% der Fläche
Mindestens gleich hohe Artenvielfalt wie 2022
Formulare
Dokumentation
Vollkluppierung
31.05.2024: Massnahme: VKZ
- Massnahmentypen
- VKZ
Zielsetzung Massnahme
Untersuchung des Wildeinflusses auf die Waldverjüngung im einzigen Laubmischwald des Ober- und Unterengadins
Präventive ZN Fi (Käfer), Förderung der Entwicklung in Richtung Laubmischwald ** als zusätzliches Ziel
**Bemerkung: In naher Zukunft wird eine Entwicklung in Richtung 18* (montan) erwartet, nachfolgend unter mässigem bis starkem Klimawandel eine Weiterentwicklung in Richtung 15 (montan oder collin).
Beobachtungen
siehe Formular
Dokumentation
Vollkluppierung
23.10.2024: Beobachtung / Zwischenbegehung
Beobachtungen
Verjüngung
Ansamung: NoTa, Sträucher, BAh, SAh, Vb (5% DG)
Anwuchs: WTa (Pfl.), Vb, Ki, Bu (10% DG)
Aufwuchs: SAh, Es, BAh, Bu, Ki (20% DG)
Vegetationskonkurrenz: Keine bis mässig
Verbiss: Mässig an Laubbaumarten und NoTa, WTa
Massnahmen: Kontrollzaun, grosser WSZ
Windwurf 2024
Buchdrucker 2024
Dokumentation
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Kommentare
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