Weiserfläche

GR 5106 Sfondraz

  • Höhenstufen
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Gemeinde
Scuol (GR)
Ort
Sfondraz
Zentrumskoordinaten
2817870 / 1186104
Höhe
1210 m
Höhenstufe
Fichtendominierte Wälder der hochmontanen Stufe
Standorttypen
54 Typischer Perlgras-Fichtenwald NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Kontakt
Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
16.08.2022
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
Nein
Massnahmen
31.05.2024: VKZ
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Gründe:
  • Alte Pflanzungen, Erfolg von Durchforstung und Dickungspflege in Bezug auf Artenzusammensetzung, Klimafitness

  • Einziger Laubmischwald im Ober- und Unterengadin. Hohe Baumartenvielfalt, erhöht die genetische Vielfalt der Region. Kann die vorhandene Vielfalt mittels einem Verjüngungsförderungsschlag, sowie künftig Jungwaldpflege, gefördert werden? Führen die Massnahmen zur erwünschten Beschleunigung der Entwicklung in Richtung Laubmischwald?

  • Hypothese: Entwickelt sich der Standort wie angenommen Richtung 18*? Wie entwickelt sich die Buche, beginnt sie zu dominieren?

Fragestellungen:
  • Kann die heute vorhandene Vielfalt in Brentsch Sot mittels einem Verjüngungsförderungsschlag, sowie später zu erfolgenden Jungwaldpflegeeingriffen, gefördert werden?

  • Führen die Massnahmen zur erwünschten Beschleunigung der Entwicklung in Richtung Laubmischwald?

  • Welchen Einfluss übt das Wild auf die Verjüngung aus? Verhindert der Wildeinfluss das Aufkommen der Weisstannenverjüngung?

  • Wie entwickelt sich die Buche, beginnt sie zu dominieren?

Methoden Beobachtung bei Einrichtung

 Parameter der Beobachtung:

Abgeleitet aus NaiS-Formular 2 (Klimawandel)

  • Mischung in An- und Aufwuchs zielgerecht gemäss Standorttyp 18* (15)?

  • Genügend entwicklungsfähige Bäume in mindestens 3 Durchmesserklassen, Verhältnis ausgeglichener als 2022

  • Deckungsgrad mind. Ca. 70%

  • Lotrechte Stämme mit guter Verankerung, gleichmässig geformte Kronen

  • Weiterhin keine starke Vegetationskonkurrenz, maximal 1/3 der Fläche (=Minimalprofil). Schneebeere?

  • Tanne/Buche auf mindestens 5% der Fläche

  • Mindestens gleich hohe Artenvielfalt wie 2022

Chronologie

16.08.2022: Einrichtung

Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen

Gründe:
  • Alte Pflanzungen, Erfolg von Durchforstung und Dickungspflege in Bezug auf Artenzusammensetzung, Klimafitness

  • Einziger Laubmischwald im Ober- und Unterengadin. Hohe Baumartenvielfalt, erhöht die genetische Vielfalt der Region. Kann die vorhandene Vielfalt mittels einem Verjüngungsförderungsschlag, sowie künftig Jungwaldpflege, gefördert werden? Führen die Massnahmen zur erwünschten Beschleunigung der Entwicklung in Richtung Laubmischwald?

  • Hypothese: Entwickelt sich der Standort wie angenommen Richtung 18*? Wie entwickelt sich die Buche, beginnt sie zu dominieren?

Fragestellungen:
  • Kann die heute vorhandene Vielfalt in Brentsch Sot mittels einem Verjüngungsförderungsschlag, sowie später zu erfolgenden Jungwaldpflegeeingriffen, gefördert werden?

  • Führen die Massnahmen zur erwünschten Beschleunigung der Entwicklung in Richtung Laubmischwald?

  • Welchen Einfluss übt das Wild auf die Verjüngung aus? Verhindert der Wildeinfluss das Aufkommen der Weisstannenverjüngung?

  • Wie entwickelt sich die Buche, beginnt sie zu dominieren?


Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung

Ehemalig befand sich auf der Fläche Brentsch Sot ein Pflanzgarten für Alleebäume. Diesem entstammen beispielsweise die Weisstannen und Arven

Bereits vorhandene Daten: Siehe Dokumentation Ersatzmassnahmen Innbrücke Vulpera: Erster Beschrieb für Sfondraz.


Methoden Beobachtung

 Parameter der Beobachtung:

Abgeleitet aus NaiS-Formular 2 (Klimawandel)

  • Mischung in An- und Aufwuchs zielgerecht gemäss Standorttyp 18* (15)?

  • Genügend entwicklungsfähige Bäume in mindestens 3 Durchmesserklassen, Verhältnis ausgeglichener als 2022

  • Deckungsgrad mind. Ca. 70%

  • Lotrechte Stämme mit guter Verankerung, gleichmässig geformte Kronen

  • Weiterhin keine starke Vegetationskonkurrenz, maximal 1/3 der Fläche (=Minimalprofil). Schneebeere?

  • Tanne/Buche auf mindestens 5% der Fläche

  • Mindestens gleich hohe Artenvielfalt wie 2022


Luftbilder

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31.05.2024: Massnahme: VKZ
Massnahmentypen
VKZ

Zielsetzung Massnahme

  • Untersuchung des Wildeinflusses auf die Waldverjüngung im einzigen Laubmischwald des Ober- und Unterengadins

  • Präventive ZN Fi (Käfer), Förderung der Entwicklung in Richtung Laubmischwald ** als zusätzliches Ziel

**Bemerkung: In naher Zukunft wird eine Entwicklung in Richtung 18* (montan) erwartet, nachfolgend unter mässigem bis starkem Klimawandel eine Weiterentwicklung in Richtung 15 (montan oder collin).


Beobachtungen

siehe Formular


23.10.2024: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen

  • Verjüngung

    • Ansamung: NoTa, Sträucher, BAh, SAh, Vb (5% DG)

    • Anwuchs: WTa (Pfl.), Vb, Ki, Bu (10% DG)

    • Aufwuchs: SAh, Es, BAh, Bu, Ki (20% DG)

  • Vegetationskonkurrenz: Keine bis mässig

  • Verbiss: Mässig an Laubbaumarten und NoTa, WTa

    • Massnahmen: Kontrollzaun, grosser WSZ

  • Windwurf 2024

  • Buchdrucker 2024


Situationsskizzen

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Fotos

Kommentare

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