Weiserfläche

GR 2004 Ludera

  • Höhenstufen
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Gemeinde
Grüsch (GR)
Ort
Ludera
Zentrumskoordinaten
2770195 / 1210330
Höhe
1535 m
Höhenstufe
Tannen-Fichtenwälder der hochmontanen Stufe: Haupt- und Nebenareal
Standorttypen
51 Typischer Labkraut-Tannen-Fichtenwald (Haupt- und Nebenareal) NaiS 2A NaiS 2B Tree App
50 Typischer Hochstauden-Tannen-Fichtenwald (Haupt- und Nebenareal) NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Naturgefahren
Gerinneprozesse NaiS 1
Kontakt
Marco Vanoni, Bereichsleiter Schutzwald & Waldökologie
marco.vanoni@awn.gr.ch
Zusammenfassung
Einrichtungsdatum
08.06.2021
Status
aktiv
Wirkungsanalyse
Nein
Massnahmen
12.08.2024: SchlaganzeichnungVollkluppierungHolzschlag
Gründe / Fragestellungen bei Einrichtung
Gründe:

Die Weiserfläche dient als Hilfsmittel für die richtige waldbauliche Massnahme (Anzeichnung, Eingriffsstärke) zur Förderung des Auerhuhn-Lebensraums. Sie steht repräsentativ für weitere Bestände im Perimeter.

  • Lebensraumaufwertung für das Auerhuhn, Eruierung der Eingriffsstärke

Fragestellungen:
  • Können durch die Auflichtung die für das Auerhuhn günstigen Strukturen erhöht werden (Erhöhung der Bestandesstruktur, der Grenzlinien, des Anteils an liegendem Totholz)?

  • Welche Eingriffsstärke (Nutzungsquote) bezogen auf den Vorrat ist zielführend? Kann durch die Verjüngungseinleitung die Anzahl Verjüngungsansätze erhöht werden und kann die Tanne anteilmässig genügend aufkommen (auch im Aufwuchs)? Ist der DG der Konkurrenzvegetation nicht grossflächig verjüngungshemmend?

  • Wie stark ist der Einfluss der Paarhufer durch den Verbiss auf die Verjüngung? Kann die Tannenverjüngung aufgrund des höheren (ablenkenden) Äsungsangebot durch die Auflichtung besser und v.a. schneller aufkommen (kein Sitzenbleiben im Äser)?

  • Gedeiht die Heidelbeere üppiger aufgrund der Auflichtung? Wie entwickelt sich der starke Wildverbiss bei den Heidelbeeren – nimmt dieser ab aufgrund vom erhöhten Äsungsangebot?

Methoden Beobachtung bei Einrichtung
  • Kontrollzaun-Vergleichsflächenpaar

  • Fotodokumentation

Chronologie

08.06.2021: Einrichtung

Gründe für Weiserfläche und Fragestellungen

Gründe:

Die Weiserfläche dient als Hilfsmittel für die richtige waldbauliche Massnahme (Anzeichnung, Eingriffsstärke) zur Förderung des Auerhuhn-Lebensraums. Sie steht repräsentativ für weitere Bestände im Perimeter.

  • Lebensraumaufwertung für das Auerhuhn, Eruierung der Eingriffsstärke

Fragestellungen:
  • Können durch die Auflichtung die für das Auerhuhn günstigen Strukturen erhöht werden (Erhöhung der Bestandesstruktur, der Grenzlinien, des Anteils an liegendem Totholz)?

  • Welche Eingriffsstärke (Nutzungsquote) bezogen auf den Vorrat ist zielführend? Kann durch die Verjüngungseinleitung die Anzahl Verjüngungsansätze erhöht werden und kann die Tanne anteilmässig genügend aufkommen (auch im Aufwuchs)? Ist der DG der Konkurrenzvegetation nicht grossflächig verjüngungshemmend?

  • Wie stark ist der Einfluss der Paarhufer durch den Verbiss auf die Verjüngung? Kann die Tannenverjüngung aufgrund des höheren (ablenkenden) Äsungsangebot durch die Auflichtung besser und v.a. schneller aufkommen (kein Sitzenbleiben im Äser)?

  • Gedeiht die Heidelbeere üppiger aufgrund der Auflichtung? Wie entwickelt sich der starke Wildverbiss bei den Heidelbeeren – nimmt dieser ab aufgrund vom erhöhten Äsungsangebot?


Bestandesgeschichte/Frühere Bewirtschaftung

  • 8.6.2021: Einrichtung der Weiserfläche

  • 25.07.2024: Versichern der Eckpunkte und Fotostandorte

  • 12.08.2024: Anzeichung

  • 25.07.2024: Einrichtung eines neuen Fotopunkts (9)

  • Okt. 2024: Pflegeeingriff

  • 18.06.2025: Fotoaufnahmen nach Eingriff

  • 18.06.2025: Einrichtung eines 10. Fotopunktes zur Überwachung des Höhenwachstums der Heidelbeere

  • Juli/ Okt. 2025:

    • Bau von drei Zäunen (einer davon in der Weiserfläche) und Pflanzung im Oktober mit Weisstanne, Vogelbeere, Mehlbeere

    • Einrichtung Kontrollzaun-Vergleichsflächen-Paare


Methoden Beobachtung

  • Kontrollzaun-Vergleichsflächenpaar

  • Fotodokumentation


Pläne/Karten/Skizzen


12.08.2024: Massnahme: Schlaganzeichnung, Vollkluppierung, Holzschlag
Massnahmentypen
Schlaganzeichnung Vollkluppierung Holzschlag

Zielsetzung Massnahme

Einleitung & Förderung der Verjüngung


Beobachtungen

Pflegeeingriff & Fotodokumentation vor Eingriff


Holzentnahme

105.39 m3


18.06.2025: Beobachtung / Zwischenbegehung

Beobachtungen

  • Vegetationskonkurrenz: Mässig

  • Verjüngung:

    • Ansamung: Ta, Vobe, Fi (5% DG)

    • Anwuchs: Ta, Fi, Bu (10% DG)

    • Aufwuchs: Fi, Bu, BAh (10% DG)

  • Verbiss: Stark an Ta, Vobe

  • Fragestellungen wurden bei den jeweiligen Fotostandorten präziser ausformuliert. Neu eingerichteter Fotostandort Nr. 10. Zudem wurde bei Fotostandorten, wo in mehrere Richtungen fotografiert wird, A/B ergänzt. Im Sommer 2025 werden drei Zäune erstellt und im Herbst 2025 bepflanzt, wobei ein Zaun innerhalb der Weiserfläche geplant ist. In Lücken werden Vogelbeere und Mehlbeere gruppweise gepflanzt, während im Halbschatten Tanne gesetzt werden. Die Zäune werden entweder verblendet oder nicht grösser als 10mx10m, um Kollision mit Auerwild zu verhindern.



Fotos

Kommentare

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