Placette témoin

SZ 19 Krähennossen

  • Étages de végétation
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dji_0173.jpg
Commune
Muotathal (SZ)
Lieu
Krähennossen
Coordonnées du centre
2699820 / 1203880
Altitude
710 m
Étage altitudinal
Hêtraies de l'étage montagnard inférieur
Types de station
8a Hêtraie à Millet typique NaiS 2A NaiS 2B Tree App
12a Hêtraie à Dentaire typique NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Dangers naturels
Chutes de pierres NaiS 1
Mots-clés mesures
Rajeunsissement en fentes
Mots-clés questions
Souches hautes
Mots-clés récolte bois
Travail avec câble-grue et tronçonneuses
Contact
Suisse Nais
no-reply@suissenais.ch
Patrick Gisler, Revierförster
patrick.gisler@sz.ch
Résumé
Date d'installation
25.09.2008
Statut
actif
Analyse des effets
21.05.2019
Mesures
30.11.2017: chablis
10.07.2010: Holzerei mit Rücken
Raisons du choix de la placette et questions posées à la configuration

Viele solcher Flächen vorhanden, daher repräsentativ.

Vielfach geht man so vor, dass eine Seillinienschneise der Anfangspunkt einer Verjüngung ist.

Seillinie + Durchforstung wäre zuviel (Stabilität).

Fragestellung:

Kommt mit Seillinienschneise (rund 20 m breit) die Verjüngung?

Wie reagieren Kronen der Randbäume?

Méthodes d'observation à la configuration

Vollkluppierung

Chronologie

25.09.2008: Mise en place

Raisons du choix de la placette et questions posées

Viele solcher Flächen vorhanden, daher repräsentativ.

Vielfach geht man so vor, dass eine Seillinienschneise der Anfangspunkt einer Verjüngung ist.

Seillinie + Durchforstung wäre zuviel (Stabilität).

Fragestellung:

Kommt mit Seillinienschneise (rund 20 m breit) die Verjüngung?

Wie reagieren Kronen der Randbäume?


Histoire du peuplement/gestion antérieure

- Vermutlich durch Kahlschlag entstanden (ca. vor 100 Jahren)

- keine künstliche Bestandesbegründung

- Öffnung (ca. 15x15m) ist vermutlich durch Windwurf entstanden (ca. vor 20 Jahren)


Méthodes d'observation

Vollkluppierung


Plans/cartes/esquisses


Inventaire pied par pied

Inventaire pied par pied

Esquisse de situation

2019-05-24-15_58_40-2017-situationsplan.pdf-adobe-acrobat-reader-dc.png

Aides à l'orientation

eckpunkt_a.jpg eckpunkt_b.jpg eckpunkt_c.jpg eckpunkt_d.jpg fotostandort_b.jpg fotostandort_c.jpg fotostandort_d1.jpg fotostandort_e.jpg fotostandort_e2.jpg fotostandort_a2.jpg
10.07.2010: Mesure: Holzerei mit Rücken
Types de mesures
Holzerei mit Rücken

Objectif de l'intervention

Verjüngung einleiten mit Seilschneise


Observations

Mittels Seillinie kommt 50 m3 Holz aus der Weiserfläche raus. Es wird mit Fr. 115.-/m3 gerechnet (Exkl. Holzerlös ca. Fr. 50.-/m3)


Protocole de martelage


30.11.2017: Mesure: chablis
Types de mesures
chablis

Objectif de l'intervention

Das Holz wurde liegengelassen.


Observations

In den Jahren 2010-2018 gab es auf dieser Fläche einige Windwurfschäden.

Die Anzeichnungsprotokolle wurden auf 2017 zusammengefasst.


Protocole de martelage


Prélèvement de bois

Holz liegenlassen


Surface traitée
15 m3
21.05.2019: Analyse des effets

Observations

Ausgangslage

· 2008 haben Kreisförster und Revierförster des Forstkreises 1 die Weiserfläche Krähennossen,Muotathal eingerichtet.

. Der Zieltyp ist ein Waldhirsen-Buchenwald (8) - Bingelkraut-Buchenwald (12) / Steinschlag- undLawinenschutzwald.

. Die Idee des Eingriffes war, dass eine Seillinie Zentrum einer Verjüngung wird, daneben solltejedoch aus Stabilitätsgründen keine Durchforstung durchgeführt werden.

· P. Gisler hat zusammen mit A. Arnold eine umfangreiche Folgeaufnahme 2017 durchgeführt, bei der die Wirkungsanalyse inkl. Vollkluppierung und Fotodokumentation im Vordergrund stand.

Der Arbeitsaufwand war mit rund 3 Tagen hoch.


Constatations

Folgerungen Folgeaufnahmen:

· Vertikales Gefüge: Genügend entwicklungsfähige Bäume in 3 Durchmesserklassen vorhanden.

· Horizontales Gefüge: Mehr als 400 Bäume pro ha mit BHD >12cm vorhanden und Öffnungen in Falllinie < 20 m.

· Anwuchsziel (Fi/Bu) im Minimum erfüllt.

· Aufwuchsziel erfüllt.

·        Die Ziele des Eingriffs wurden erreicht: Die Verjüngung ist genügend vorhanden (unterhalb der Seilschneise hat sich dank Seitenlicht ebenfalls eine zahlreiche Verjüngung eingestellt), die Ränder sind bis anhin stabil. Das vertikale und horizontale Gefüge ist genügend, die Schutzfunktion erfüllt.

·        Die hohen Stöcke haben noch eine Steinschlagschutzfunktion.

·        Allenfalls hätte man einiges Holz im Bestand liegenlassen können (Steinschlagschutz).

·        Mit dem gut 20 m breiten Eingriff bewegt man sich eher am Limit, was sich hier jetzt aber bewährt hat.

Wie soll es waldbaulich weitergehen:

·    In den nächsten 10-20 Jahren soll hier eher kein Eingriff erfolgen (für die Verjüngung im Bestand unterhalb der Seillinie wäre es zwar allenfalls hilfreich, einzelne Bäume zu entfernen und die bestehende Verjüngung würde dadurch zum jetzigen Zeitpunkt bei schonendem Verfahren auch keinen allzu grossen Schaden nehmen aber die Jungbäume in der Schneise sind noch zu wenig entwickelt um die Schutzfunktion übernehmen zu können).

·    Beim nächsten Eingriff wird am besten wieder eine Seilschneise erstellt (dann kann die aktuelle Verjüngung in der Seilschneise die Schutzfunktion übernehmen). Dies ist eine Art Gebirgswaldplenterung.

·    Eine Alternative wäre das Entfernen von Einzelbäumen um die bereits bestehenden Jungwuchszentren zu begünstigen.

·    In dieser südexponierten Lage ist aufgrund der Verjüngungsfreudigkeit einiges möglich (auf der gegenüberliegenden Talseite wird ein Eingriff anspruchsvoller).


Questions guides

In der Seilschneise sollten die Baume einen BHD von mind. 12 cm aufweisen. Damit die Lückengrösse unter 20 meter ist und der untere Rand verjüngt werden kann.


Prochaines étapes

Es ist momentan keine weitere Massnahme geplant., da mit dem NaiS Formular 2 keinen Handlungsbedarf hergeleitet werden konnte.


Inventaire pied par pied

Photos

Commentaires

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