Placette témoin

SG WF-3-10 Gächwald

  • Étages de végétation
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Commune
Vilters-Wangs (SG)
Lieu
Gächwald
Coordonnées du centre
2751867 / 1208385
Altitude
1030 m
Étage altitudinal
Hêtraies à Sapin de l'étage montagnard supérieur
Types de station
20 Hêtraie à Sapin avec hautes herbes NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Dangers naturels
Ravinement NaiS 1
Contact
Résumé
Date d'installation
18.11.2009
Statut
actif
Analyse des effets
13.12.2023
Raisons du choix de la placette et questions posées à la configuration

Wie gross müssen die Öffnungen im Kronendach sein, damit die Verjüngung einstellt.

Wie reagieren die Hochstauden?

Wieviel Totholz kann im Bestand liegen gelassen werden?

Verjüngt sich die Weisstanne?

Méthodes d'observation à la configuration

Vollkluppierung

Modification des questions posées et du protocole d'observation
  • Kann sich die Ta zu einem späteren Zeitpunkt mit hoffentlich tieferem Schalenwildeinfluss verjüngen? Wann wird der Schalenwildeinfluss genügend reduziert sein?

  • Gegenwärtig funktioniert nur die Verjüngung mit der Bu. Mit zunehmender Erwärmung und Sommertrockenheiten im Klimawandel nimmt die Gefahr zu, dass die Bu ausfällt.

  • Wie können zusätzliche Baumarten eingebracht werden? Gemäss TreeApp wird der BAh empfohlen.

  • Wie entwickelt sich die Konkurrenzkraft der Bu-Verjüngung unter dem Aspekt des Klimawandels?

Principales constatations

Die Weiserfläche wurde nach dem Dauerwaldprinzip bewirtschaftet, die Eingriffe 2007 und 2012 zielten auf die Förderung der Tanne im An- und Aufwuchs, die Reduktion von Bu-Hängern und die Stabilisierung der Fichte. Waldbaulich wurden die Massnahmen korrekt umgesetzt, die Öffnungsgrössen waren passend, und Totholzbestände verursachten keine Probleme. Die Buche konnte erfolgreich verjüngen, während die Tanne nur als Ansamung vorhanden ist und Bergahorn im Aufwuchs fehlt. Der sehr hohe Schalenwilddruck, mit Reh ganzjährig und Hirsch zunehmend auch im Sommer, verhindert die Entwicklung der Zielbaumarten. Die Stabilitätsträger blieben in gutem Zustand, die Bu-Kronen veränderten sich kaum, und Konkurrenzvegetation war nur kurzfristig relevant. Diese Ergebnisse bestätigen die bisherigen Erfahrungen: überhöhter Wilddruck führt zu Dominanz der Buche und verhindert die Verjüngung von Tanne und Bergahorn. Waldbaulich sind keine Anpassungen erforderlich, die bestehenden NaiS-Vorgaben können eingehalten werden. Entscheidend für eine NaiS-konforme Entwicklung ist jedoch die deutliche Reduktion des Wilddrucks. Ohne Schutzmassnahmen wird der Buchenanteil mittelfristig stark steigen, während die Tanne und der Bergahorn kaum aufkommen. Die Ergebnisse sind auf vergleichbare Schutzwälder übertragbar und verdeutlichen, dass eine erfolgreiche Verjüngung nur durch koordinierte waldbauliche und jagdliche Massnahmen erreicht werden kann.

Chronologie

18.11.2009: Mise en place

Raisons du choix de la placette et questions posées

Wie gross müssen die Öffnungen im Kronendach sein, damit die Verjüngung einstellt.

Wie reagieren die Hochstauden?

Wieviel Totholz kann im Bestand liegen gelassen werden?

Verjüngt sich die Weisstanne?


Histoire du peuplement/gestion antérieure

 Infos aus alten Wirtschaftsplänen:

  • Erschliessung mit dem heutigen Zugangsweg um 1920 für die Rückung mit Pferden

  • Nach den damaligen Holznutzungen wurden im Gebiet der heutigen WF Fi + Lä gepflanzt, im vorderen Teil des Gächwaldes auch Dgl.


Méthodes d'observation

Vollkluppierung


15.09.2009: Observation/visite intermédiaire

Observations

Erste Fotodokumentation


Lieux des photos

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01.06.2012: Observation/visite intermédiaire

Observations

Zweite Fotodokumentation


Lieux des photos

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24.06.2014: Observation/visite intermédiaire

Observations

Dritte Fotodokumentation


Lieux des photos

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13.12.2023: Analyse des effets

Observations

Bu hat Etappenziel erreicht, Ta auf Grund von grossem Wilddruck nicht.

Einseitigen Bu Kronen haben sich nicht verändert. Die Stabilitätsträger sind im guten Zustand.

Auf der WF (0.6ha) liegen 50 fm Totholz vom Eingriff 2012, bis jetzt sind keine Probleme festzustellen.


Constatations

  • Die gewählten Öffnungsgrössen waren richtig.

  • Die Stabilitätsträger haben vom Eingriff profitiert, obwohl sich die Bu-Kronen nicht mehr verbessert haben

  • Die Konkurrenzvegetation war nur während einem sehr kurzen Zeitraum von 3-5 Jahren vorhanden.

  • Mit dem gegenwärtigen Schalenwildeinfluss lässt sich die Ta nicht verjüngen! --> bei zu hohem Schalenwildeinfluss dominiert die Bu in der Verjüngung, später kann sich die Ta nicht mehr ansamen.


Prochaines étapes

Ta fördern und bei Eingriffen schonen.

Schalenwildproblem in den Griff bekommen.


Modification des questions posées et du protocole d'observation?

  • Kann sich die Ta zu einem späteren Zeitpunkt mit hoffentlich tieferem Schalenwildeinfluss verjüngen? Wann wird der Schalenwildeinfluss genügend reduziert sein?

  • Gegenwärtig funktioniert nur die Verjüngung mit der Bu. Mit zunehmender Erwärmung und Sommertrockenheiten im Klimawandel nimmt die Gefahr zu, dass die Bu ausfällt.

  • Wie können zusätzliche Baumarten eingebracht werden? Gemäss TreeApp wird der BAh empfohlen.

  • Wie entwickelt sich die Konkurrenzkraft der Bu-Verjüngung unter dem Aspekt des Klimawandels?


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Commentaires

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