Placette témoin

BE 21 Ankerewald tief

  • Étages de végétation
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Commune
Saxeten (BE)
Lieu
Ankerewald tief
Coordonnées du centre
2629800 / 1165350
Altitude
1275 m
Étage altitudinal
Hêtraies à Sapin de l'étage montagnard supérieur
Types de station
18 Hêtraie à Sapin typique NaiS 2A NaiS 2B Tree App
Dangers naturels
Glissement de terrain, érosion, laves torrentielles NaiS 1
Mots-clés mesures
Rajeunsissement en fentes
Mots-clés questions
gibier/protection contre les dégâts dus au gibier
Mots-clés récolte bois
Hélicoptère
Contact
Suisse Nais
no-reply@suissenais.ch
Samuel Schmutz
samuel.schmutz@be.ch
Résumé
Date d'installation
14.10.2010
Statut
actif
Analyse des effets
23.06.2026
Mesures
01.09.2022: Soins aux jeunes forêtsBaumartenmischungZ-Baum-Pflege
01.10.2020: HolzschlagVerjüngung einleitenVerjüngung fördern
Raisons du choix de la placette et questions posées à la configuration
  • Welchen Einfluss haben die Verjüngungsöffnungen auf die Rutschtätigkeit?

  • Wie wirkt sich die sich verändernde Baumartenzusammensetzung auf die Rutschtätigkeit aus?

  • Wie verändert sich die örtliche Wildsituation?

  • Was bewirkt das Einwachsen der unteren Flächen bezüglich Rutschtätigkeit?

  • Was für Auswirkungen hat der Eingriff ohne Verwertung bezüglich Wildschadensituation sowie Pflegeaufwand, bzw. Arbeitssicherheit des Forstpersonals?

Méthodes d'observation à la configuration

Fotostandorte & gutachterliche Beurteilung

Chronologie

14.10.2010: Mise en place

Raisons du choix de la placette et questions posées

  • Welchen Einfluss haben die Verjüngungsöffnungen auf die Rutschtätigkeit?

  • Wie wirkt sich die sich verändernde Baumartenzusammensetzung auf die Rutschtätigkeit aus?

  • Wie verändert sich die örtliche Wildsituation?

  • Was bewirkt das Einwachsen der unteren Flächen bezüglich Rutschtätigkeit?

  • Was für Auswirkungen hat der Eingriff ohne Verwertung bezüglich Wildschadensituation sowie Pflegeaufwand, bzw. Arbeitssicherheit des Forstpersonals?


Histoire du peuplement/gestion antérieure

  • Der obere Teil (homogener, reiner Fichtenwald) wurde 1925 aufgeforstet, der untere Teil ist Einwuchs.

  • 2005/06 wurde am oberen Rand der Weiserfläche eine grosszügige Verjüngungsöffnung geschaffen (Öffnung in Fallline max. ca. 65 m; Lückengrösse ca. 30a). Sämtliches Holz wurde liegengelassen.

  • 2006/07 wurde BAh gepflanzt und geschützt

  • 2009 wurden Wildschutzmassnahmen umgesetzt (Massnahme unklar)

  • Situation 2010:

    • unten: mehrschichtige Einwuchsflächen mit viel Laubholz

    • oben: einschichtiges Fichtenbaumholz 2 und 3 oder Verjüngungsfläche

    • Kronenlänge eher knapp

    • Verjüngung:

      • Starke Vegetationskonkurrenz (Himbeere); Hochstaudenvegetation im Bereich der Runsen

      • BAh 10%, Fi 50%, Ta 10%, Bu 20%, Vb 10%

      • Wild: BAh-Pflanzung vom Hirsch geknickt, Ta-Naturverjüngung in Himbeeren noch unverbissen

      • Schneesetzen und -gleiten sowie Schneedruck ergibt Schäden an Verjüngung


Méthodes d'observation

Fotostandorte & gutachterliche Beurteilung



Lieux des photos

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Vues du versant opposé

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26.09.2016: Observation/visite intermédiaire

Observations

  • In den Verjüngungsöffnungen kommen viel Bergahorn, aber auch Fichte und vereinzelt Tanne auf.

  • Viele liegende Stämme gefährden zum Teil die Arbeitssicherheit. Die erhoffte Wirkung, dass die Fläche dadurch unpassierbar für den Hirsch wird, blieb aus, es wurden trotzdem geknickte Ahorne gefunden.

  • In einem Rutschgebiet befindet sich liegendes Holz, dass sich langsam zersetzt. Der Förster befürchtet, dass sich trotz Seilsicherung des Querbaumes der Stamm zerbricht, sich in Bewegung setzt und über das darunter liegende Offenland rollt.

  • Die Rutschgebiete sind stabil geblieben und haben sich nicht vergrössert.


Lieux des photos

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Constatations

  • Die Verjüngung entwickelt sich gut.

  • Der Einfluss des Wildes (Hirsch) ist gut sichtbar, die liegengelassenen Stämme stellen für das Wild kein Hindernis dar.

  • Trotz neuer grosser Lücke zeigen sich keine neuen Rutschtätigkeiten.


01.10.2020: Mesure: Holzschlag, Verjüngung einleiten, Verjüngung fördern
Types de mesures
Holzschlag Verjüngung einleiten Verjüngung fördern

Objectif de l'intervention

Massnahme betrifft oberer Randbereich der Weiserfläche:
Verbindung der beiden 2005/06 geschaffenen Öffnungen -> Förderung von Vorverjüngung in Öffnungen und unter Schirm sowie Einleitung der Verjüngung.


Observations

Eingriff mit Seilkran, Abtransport hangaufwärts.

Verbindung weist weniger offene Falllinie auf als die beiden bestehenden Öffnungen.


Contributions
11000 Fr./ha
30.09.2021: Analyse des effets

Observations

  • Weiterhin grosse Vegetationskonkurrenz in den Verjüngungsöffnungen. Bergahorne im Dickungsalter (gepflanzt und ausgetrichtert) und dazwischen viele Fichten, welche der Vegetationskonkurrenz entwachsen. Teilfläche mit starkem Bewuchs von Vogelbeeren.

  • Starker Einfluss des Wildes (Hirsch) auf der Fläche sichtbar. Seit der Zunahme des Einfluss des Rothirsches können Ta und Bah nicht mehr aufwachsen, wenige junge Bu werden auch verbissen und somit können NaiS-Vorgaben bezüglich Mischung nicht eingehalten werden. Aufgrund des grossen Einflusses des Rotwildes ist diese Entwicklung nicht überraschend.

  • Trotz grosser Verjüngungsöffnung kam es zu keinen weiteren Hangmuren. Die Verjüngungsöffnung befindet sich auf der flacheren Partie der Fläche, daher ist auch die Lückengrösse vertretbar. Dank der grossen Verjüngungsöffnung stellt sich die Naturverjüngung auch im Seitenlicht unter dem Altbestand ein. Eine grössere Baumartenmischung hätte mit der Wurzelwirkung einen positiven Einfluss auf den Bestand.


Constatations

  • Die Verjüngungseinleitung hat funktioniert in vorgängig einschichten Beständen mit einem hohen Fichtenanteil. Grosse Lückengrösse, wo max. Lückengrösse gemäss NaiS-Kriterien überschritten wurde. Dadurch konnte zusätzlich im Altbestand mithilfe des Seitenlichtes Verjüngung eingeleitet werden (bei kleinerer Lückengrösse wäre dieser Effekt nicht vorhanden). Proaktive Verjüngungseinleitung ist auch im Bezug auf den Klimawandel wichtig.

  • Durch starke Präsenz des Hirsches und weiteren Schalenwildarten kommt es in diesem Bestand zu einer Entmischung. Gewünschte Baumarten im Hinblick auf die Wurzelwirkung und den Klimawandel, können unter denn aktuellen Bedingungen nicht aufwachsen. Die bewusst liegengelassenen Querbäume haben keinen Einfluss auf die Verbisstätigkeit. Allenfalls konsequentere Wildschadenverhütung der Bergahorne und Tannen, jedoch mit einem hohen Aufwand verbunden. Das Einbringen von Weidenstecklingen sollte in solchen Flächen vermehrt getestet werden (schnellere Bestockung und Ablenkungsfütterung für das Wild).

  • Das Gebiet ist trotz der grossen Öffnungen stabil und es sind keine neueren Rutschaktivitäten im Gebiet sichtbar.


Questions guides

Siehe Erkenntnisse.


Prochaines étapes

Fläche weiterhin beobachten.


Modification des questions posées et du protocole d'observation?

Keine.


Lieux des photos

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01.09.2022: Mesure: Soins aux jeunes forêts, Baumartenmischung, Z-Baum-Pflege
Types de mesures
Soins aux jeunes forêts Baumartenmischung Z-Baum-Pflege

Objectif de l'intervention

Massnahme betrifft oberer Randbereich der Weiserfläche:
Ziel: Mischung +/- erhalten, Verschiebung von Pionierarten zu Bu/Bah/üLbh, Stabilitätsträger ausformen


Observations

Baumartenmischung Verjüngung aktuell: Fi 30%, Lä2%, Ta1%, Bu 15%, Bah 30%, Weide/Vbe/üLbh 22%

Massnahmen: Positive Auslese, Mischung +/- erhalten, Verschiebung von Pionierarten zu Bu/Bah/üLbh, Stabilitätsträger ausformen


Surface traitée
0.3 ha
Contributions
4800 Fr./ha
23.06.2026: Analyse des effets

Observations

Vorbemerkung: Die Wirkungsanalyse erfolgte im Rahmen eines Austausches der Revierförster der Waldabteilung Alpen, Region Ost.

  • Altbestand: bietet aktuell eine gute gute Schutzwirkung. Dies wird er auch noch einige Jahre tun, es besteht aktuell kein Zeitdruck für einen Eingriff. Ein Eingriff soll erst erfolgen, wenn der aufkommende Bestand in der Öffnung oberhalb einigermassen schutzwirksam ist (ca. in 10 Jahren). Dann könnte beispielsweise eine Abrandung (sanfte Erweiterung) der Öffnung zielführend sein -> Seitenlicht für Förderung Vorverjüngung. Schlitze Richtung Offenland wären auch denkbar -> Fördern Stufigkeit.

  • Öffnung: Verjüngung üppig und mit grossen Zuwächsen. Pflege in ca. 5 Jahren, damit Fi nicht zu dominant wird und Artenvielfalt leidet.

  • Wildeinfluss hat nach 2022 deutlich abgenommen. Es sind viele in den letzten Jahren nicht oder nur wenig verbissene Bäume zu sehen, unter anderem auch Tannen.


Constatations

  • Bei der Schaffung der grossen Öffnung am oberen Rand der Weiserfläche hat man (zu) wenig an zukünftige Eingriffe gedacht (Konzentration des Eingriffes auf eine einzige Fläche). Folgeeingriffe sind dadurch technisch schwieriger und teurer.


Prochaines étapes

x


Lieux des photos

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Photos du peuplement

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Photos

Commentaires

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